Allgemein
Wie gestaltet sich ein Hausverkauf?
Wie gestaltet sich ein Hausverkauf?
Solange jemand im Besitz eines Hauses ist, möchte man möglichst viele Kosten einsparen. Die Kosten für das eigene Haus können zum Beispiel durch Wärmedämmung in den Wänden oder durch spezielle Fenster zur Wärmespeicherung gemindert werden. Dies sind nur zwei Möglichkeiten, um die Belastungen zu senken. Bleiben die Gebühren jedoch in extremer Höhe, so denken viele Hausbesitzer über einen Hausverkauf nach.
Mit einem Hausverkauf muss man sich nicht mehr um den Ausbau des Hauses kümmern. Probleme, wie Kostensenkung oder Verbesserung der Wärmedämmung, liegen dann bei dem neuen Hauseigentümer. Bevor man sich für den Hausverkauf interesssiert, holen manche sich Informationen aus dem Internet, um zu erfahren, wie sich der Hausverkauf genau abwickeln lässt. Der Hausverkauf lässt sich nicht immer leicht gestalten. Der Verkauf eines Hauses wird meist auch nur ein- oder zweimal im Leben vollzogen. Aus diesem Grund wird daher auch gerne der Hausverkauf an fremde Hände abgegeben, die sich mit Verkäufen solcher Art regelmäßig beschäftigen.
Wer hilft beim Hausverkauf?
Ein privater Hausverkauf lässt sich mit der Hilfe eines Immobilienmaklers organisieren. Der Beruf Immobilienmakler beschäftigt sich mit dem Verkauf von Häusern. Wer sein Haus über einen Immobilienmakler verkaufen möchte, wird von Beginn der Beratung bis zum Verkauf der Immobilie betreut. Darüber hinaus steht der Makler für Fragen des Hausbesitzers zur Verfügung, um einen guten Verkauf zu gewährleisten. Mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Makler und Hauseigentümer lässt sich der Hausverkauf wesentlich einfacher gestalten.
Durch die externe Hilfe beim Hausverkauf lässt sich das Haus aus dem Grund einfacher verkaufen, da sich der Besitzer nicht um die Vermarktung bzw. Promotion der Immobilie Gedanken machen muss. Um Interessenten, die das Haus kaufen möchten, kümmert sich der Makler. Zum einen hat der Immobilienmakler bereits Kunden, die sich für einen Kauf in der Gegend interessieren, zum anderen kümmert er sich auch noch um Anzeigen in Zeitungen und vielen verschiedenen Internetseiten. Der Hausverkauf wird so in verschiedenen Medien bekannt gemacht.
Die Energieeinsparverordnung EnEv 2009 und die Bußgelder
Bei der Errichtung von neuen Wohngebäuden und anstehenden Umbauten am vorhandenen Baubestand, sollten neue Bauherren tunlichst darauf achten, dass Sie die Gesetze der EnEv 2009 einhalten und die Baumaßnahmen dementsprechend ausführen oder ausführen lassen. Denn als Bauherr können Sie genauso zur Verantwortung gezogen werden, bei nicht Einhaltung der EnEv, wie die Fachleute, die in Ihrem Auftrag für Sie tätig sind.
Bei meinen Recherchen bezüglich der EnEv 2009, bin ich auf das EnEg (Energieeinsparungsgesetz) 2009 gestoßen, als Rechtsgrundlage für die EnEv 2009 . In diesem Gesetz werden die Bußgeldvorschriften genau definiert. Diese können bei nicht Einhaltung der EnEv 2009 bis zu 50.000.- Euro betragen.
Die genaue Definition, Auslegung und Wirkungsformen sind im „Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden (Energieeinsparungsgesetz – EnEG) § 8 Bußgeldvorschriften“ verankert.
Für weitere Recherchen am besten „EnEv 2009 Bußgeld“ bei einer Suchmaschine eingeben und Informationen sammeln. Architekten, Ingenieure und Energieberater können Sie ebenfalls beraten.
Eine Garage selber bauen oder eine Fertiggarage kaufen ?
Eine Garage selber bauen oder eine Fertiggarage kaufen?
Bevor wir uns entscheiden, ob eine Fertiggarage gekauft oder eine Massivgarage gebaut wird, sollten im Vorfeld einige wichtige grundsätzliche Fragen geklärt und erörtert werden.
Genauso wie bei einem Haus, spielen die örtlichen Gegebenheiten eine entscheidende und ausschlaggebende Rolle. Hierzu zählen folgende Kriterien:
1. Beschaffenheit des Grundstückes, auf dem die Fertiggarage oder Massivgarage erstellt werden soll. Hierbei müssen wir noch einmal untergliedern:
1a. Grundstücksgröße: Die Bebauungspläne der einzelnen Gemeinden und Bundesländer sind unterschiedlich gestaltet. In den Landesbauordnungen wird dies definiert und festgelegt wie groß die maximale Fläche eines Grundstückes bebaut werden darf (GRZ = Grundflächenzahl). Weiterhin wird hier erörtert, welche Abstandsflächen (Baufenster), Bauhöhen, Bauformen (z.B. Flachdach, Satteldach, Pultdach etc.) eingehalten werden müssen. Am besten ist es eine Anfrage bei der zuständigen Gemeine (Bauamt)zu stellen. Hier wird man Ihnen gerne über die entsprechenden Vorschriften Auskunft erteilen.
Des Weiteren ist es ausschlaggebend für die Erteilung einer Genehmigung für die Erstellung einer Garage, ob Sie in einem Wohngebiet ansässig sind, das ausschließlich Reihenhäuser beinhaltet oder freistehende Einfamilienhäuser ebenfalls vorhanden sind (Grundstücksgröße, Nachbarschutz etc.).
1b. Grundstückslage : Viele begeisterte Bauherren vergessen dieses wichtige Kriterium. Wenn Ihr Grundstück an einem Hang liegt, sind die Gründungskosten (Fundamente und Stützwände für die Abfangung des Erddruckes des Hanges, Isolierarbeiten für die Garagenaußenwände und Stützwände) zum Teil so hoch, dass sich die Baukosten einer Garage sehr schnell verdoppeln oder verdreifachen können. Die Mehrkosten für den Bodenaushub darf auch nicht vergessen werden.
Oder liegt Ihr Grundstück in einem Gebiet wo das Grundwasser sehr hoch steht? In diesem Fall könnten Probleme bei der Gründung (Fundamente) auftreten und es muss ein Standfestigkeitsnachweis von einem Statiker erstellt werden.
Hier eine kleine bildliche Erörterung der Grundstückslage(Hanglage):
Systemschnitt Garage
Bei dieser Garagenlage gestaltet sich die Errichtung einer Fertiggarage etwas schwierig, da die Vorarbeiten sehr Kostenintensiv sind. Die Ausführung der Stützwand kann natürlich auf verschiede Arten ausgeführt werden. Eine Verankerung in den Garagenfundamenten ist genauso möglich, wie die Ausbildung von „Hammerfundamenten“ als Fertigteile, oder vor Ort betonierte Hammerfundamente.
Prinzipiell ist die frostfreie Gründung (also die Tiefe der Fundamente senkrecht in die Erde)mit mind. 80 cm zu gewährleisten und die Art bzw. Form der Gründung muss immer individuell bestimmt werden.
1c. Die Gestaltung: Form, Farbe, Struktur der Außenwände und sogar die Strukturierung des Garagentores sind bei einigen Gemeinden vorgeschrieben und müssen eingehalten werden. Dies kann mitunter auch zu erheblichen Kostenaufschlägen führen. Ebenso die Mechanik eines Garagentores (ob die Bedienung Elektrisch oder manuell erfolgt), oder zusätzliche Öffnungen wie Fenster und Türen, spielen in der Kalkulation eine entscheidende Rolle.
1d. Die Aufstellung einer Fertiggarage: Für die Aufstellung einer Fertiggarage ist es sehr wichtig Zufahrtsmöglichkeiten für LKWs zu gewährleisten. Dies muss im Vorfeld mit dem Lieferanten genauestens abgeklärt werden. Ebenso die Erreichbarkeit der Garagenstandfläche von der befestigten Straße aus.
Die verschiedene Arten von Garagen
In diesem Abschnitt möchte ich nur 4 verschiedene Garagentypen erläutern. Auf die Anderen Spezies werden wir hier nicht eingehen, da diese für den privaten Gebrauch sowieso recht ungeeignet sind.
Als erstes sind Fertiggaragen aus Stahlblech eine interessante Möglichkeit für die kostengünstige Erstellung eines zusätzlichen Abstellraumes oder für das Schützen eines Fahrzeuges, allerdings auch nur dann, wenn man sich auf die einfachste Ausführungsart beschränkt. Bei zusätzlichen Sonderausstattungen sollten die Kalkulationen besonders sorgfältig verglichen werden, denn schnell entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen zu einem teuren Luxusobjekt.
Wenn man sich allerdings mit der einfachsten Variation angefreundet hat, bietet der Markt einen relativ großen Auswahl an kostengünstigen Fertiggaragen an.
Die Preise beginnen bei etwa 1000.- € für selbstzumontierende Fertiggarage und 1800.- € für die einfachste Ausführungen und kleinste mindest Abmessungen (fertigmontiert). Natürlich ohne Genehmigungen, Bodenplatte, Aushub und Fundamente.
Ein zu erwähnendes Problem (hier gehen die Meinungen auseinander)bei dieser Art von Fertiggaragen sind die witterungsbedingten Temperaturunterschiede im Innenraum in den verschiedenen Jahreszeiten.
Dies kann durch gezielte dämmungs und/ oder Lüftungsmaßnahmen kompensiert werden, die allerdings die Kosten der Garage wiederrum erhöhen.
Fertiggaragen aus Stahlblech können ebenfalls in verschiedenen Größen bestellt werden.
Fertiggaragen aus Beton sind eigentlich die weitverbreitetste Standartausführung für die Abstellung eines PKWs. Die Wandstärke variiert von 40 – 60 mm und wird in unterschiedlichen Fertigungsverfahren hergestellt. Belüftungen, Dachausbildung mit UV-Schutz und Isolierschicht sind in der Regel bereits im Grundpreis inbegriffen. Die Aufstellung einer Fertiggarage aus Beton (eigentlich Stahlbeton) gestaltet sich ,genauso wie bei einer Blechgarage, relativ einfach, da die Anlieferung bereits im fertig montiertem Zustand erfolgt.
Lediglich die Aufstellung und Ausrichtung bedarf einer genauen Justierung. Diese Garagen sind sehr robust und sind eigentlich für mehrere Jahrzehnte zuverlässiger Schutz gegen Wind und Wetter. Allerdings bedarf die Oberseite der Decke regelmäßiger Pflege, da sich ansonsten Sporen von Bäumen und Gräsern ungehindert vermehren können und die Schutzschicht zerstören.
Die Abmessungen sind bei Betonfertiggaragen ebenso variabel, wie bei Stahlblechgaragen.
Eine interessante Variation von Fertiggaragen die so genannten „Stapelgaragen“. Vom Prinzip her ist es wie eine Doppelgarage, mit dem Unterschied, dass die Fahrzeuge übereinander stehen. Allerdings ist dieser Fertiggaragentyp recht aufwendig und Kostenintensiv.
Das Gegenteil von Fertiggaragen aus Beton sind die Holzfertiggaragen. Diese können als Fertigmontierte Elemente oder als Selbstmontageelemente (also vom Bauherren zu montieren)geliefert werden. Holz bedarf einer intensiveren Pflege als Beton und die Haltbarkeit ist ebenfalls geringer als bei Fertiggaragen aus Beton. Allerdings ist es ein wärmeres und flexibleres Baustoff als Beton.
Bei den massiven selbstgemauerten und betonierten Garagen ergeben sich die meisten Möglichkeiten für die individuelle Verwirklichung. Wenn jemand Zeit und handwerkliches Geschick mitbringt, kann diese Garagenvariation als echte Alternative zu Fertiggaragen angesehen werden. Die Kosten können mit einer gut ausgestatteten Fertiggarage verglichen werden.
Wie schon erwähnt sind bei massiv gemauerten Garagen meistens die Zeitknappheit der Bauherren das auschlaggebende Argument.
Der Aufwand bezüglich der Gründung ist bei Fertiggaragen genau dieselbe wie bei massiven Garagen. Vorteil einer massiven Garage liegt mitunter auch in der flexiblen Gestaltung der Garagenform. Hier haben Fertiggaragen eindeutig das Nachsehen. Bei entsprechenden Grundstückgegebenheiten müssen die Wände, als Beispiel zu nennen, nicht parallel zueinander verlaufen sondern können den Anforderungen angepasst werden sondern Ebenso die Decken.
Bei einem Grundstück in Hanglage werden die Außenwände verstärkt und können so dem Erddruck den benötigten widerstand entgegenbringen. Durch die Selbstbestimmung der Öffnungsmaße können Türen und Fenster und Garagentore vom nahen Baumarkt integriert werden. Dies spart ebenfalls Kosten.
Auf der Gegenseite dieser Rechnung steht natürlich der erhöhter zeitlicher und materieller Einsatz im Vergleich zu einer Fertiggarage. Ebenso sollte man bedenken, dass die Wände einer massiven Garage stärker sind (ab 11,5 cm aufwärts), als die einer Fertigen Garage. Die Decke einer massiv gemauerten Garage kann wahlweise aus Stahlbeton oder Holz ausgeführt werden. Stahlkonstruktionen sind hierbei ebenfalls möglich.
Stahlbetondecken können als Filigrandecken1) oder als Schalungsdecken hergestellt werden. Die nachträgliche Wärmedämmung ist ebenfalls möglich.
Die Außenwände können sowohl aus Porenbeton (umgangssprachlich Ytong genannt, obwohl dies ein Markenname ist und Urheberrechtlich geschützt wird), Kalksandstein, Betonsteine oder Tonziegeln hergestellt werden. Geschalte und betonierte Garagenwände sind ebenfalls möglich. Wie gesagt, es kommt immer auf den individuellen Fall an.
Bei allen Garagentypen sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Zusatzarbeiten in den meisten Fällen notwendig werden.
Bei Fertiggaragen sollte die Bodenplatte, auf dem die Fertiggarage aufgestellt wird, sehr eben sein um das kippeln der Wände zu verhindern. Natürlich sind hierbei Möglichkeiten des Ausgleichens vorhanden falls die Bodenplatte nicht ganz den Anforderungen entspricht. Nachdem die Garage steht, muss die Bodenplatte weiter behandelt werden. Die einfachste Lösung wäre ein Anstrich mit abriebfester Betonfarbe.
Wenn allerdings die Planung etwas anderes vorsieht, kann ein Zementestrich ebenfalls zum Einsatz kommen, der nach entsprechender Austrocknung auch mit Betonfarbe zu behandeln ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Belegung des Garagenbodens mit frost- und rutschsicheren Fliesen.
Erörterung 1)
Filigrandecken bestehen aus zwei Schichten Beton. Die Erste Schicht, die Tragschicht für den Oberbeton, ist eine Betonplatte mit ca. 45-60 mm Stärke, die fertig hergestellt in verschiedenen Abmessungen auf die Baustelle angeliefert wird. Diese Platten enthalten bereits die Armierung (Stahl) der Unterarmierung. Bei diesen Platten muß immer auf die Verlegerichtung geachtet werden. Filigran Deckenplatten müssen am Rand, nach Angabe und Pläne der Herstellerfirma, auf tragende Wänd aufgelegt werden. In der Regel beträgt diese Auflage ca. 3-5 cm.
Nach Verlegen der Platten werden die Plattenstöße mit Zusatzbewehrung versehen. Anschließend kommen von der Planung vorgesehene Leerrohre auf die Platten (Strom etc.) und werden, nach Abschluss dieser Arbeit, mit der Oberbewehrung versehen.
Als Abschluss wird der Oberbeton auf die notwendige Deckenstärke eingegossen und geebnet.
Haus bauen ganz leicht (Gastbeitrag)
Ein Haus zu bauen kann manchmal ziemlich schwer sein und viele Menschen verzweifeln am Bau ihres Hauses. Man muss sich abplagen und dann kommt noch dazu ein plötzliches Problem. Haus bauen kann einem wirklich schlaflose Nächte bereiten und dich ausbrennen. Aber das muss gar nicht so sein. Man muss das ganze Projekt nur richtig angehen und es dann auch richtig durchziehen. Dann läuft alles ganz leicht und man hat keine Probleme.
Das große Geheimnis beim Haus bauen ist, dass man einen guten Plan haben muss. Hier ist aber nicht die Rede vom Hausplan. Der sollte zwar auch gut sein, aber wir reden gerade von einem Plan, in dem alles verzeichnet und geplant ist, was man zu erledigen hat, welche Bauschritte wann erfolgen, welche Entscheidungen getroffen werden müssen und noch vieles mehr. Das Haus bauen ist eine Reihe von Entscheidungen, also ist es am Besten wenn man schon vor Planungsbeginn genau weiß was man will und das dann umsetzt. Also im Plan gleich alle Entscheidungen treffen und festhalten, und zwar wirklich alle. So geht das Haus bauen dann erheblich leichter und man verbraucht keine Zeit mit überlegen und entscheiden.
Gleich zu Anfang steht eine große Entscheidung. Entweder man baut sich sein eigenes Haus, man lässt sich ein massives Fertighaus bauen, oder man renoviert ein altes Haus und baut es um. Wenn diese Entscheidung getroffen ist kann es weitergehen. Welche Firma, welcher Grund, und so weiter und so fort. Natürlich muss man mit ein paar spontanen Problemen fertig werden oder manchmal flexibel sein und improvisieren. Aber im Großen und Ganzen hat man mit dem Plan schon ein sehr großes Stück geschafft und dem erfolgreichen Hausbau steht nichts mehr im Weg. Haus bauen kann so einfach und so leicht sein, wenn man es richtig angeht.
Ist Laminatverlegen nur etwas für Profis? (Gastbeitrag)
Ist Laminat verlegen nur etwas für Profis?
Laminat und Parkett sind aus Wohnräumen nicht mehr wegzudenken, sorgen sie doch für eine behagliche Wohnatmosphäre. Einen Fachmann braucht es hierfür nicht unbedingt, wenn man sein Haus renovieren möchte. Mit handwerklichem Geschick ist es möglich, Laminat in Eigenleistung zu verlegen. Es gibt zwei Verlegetechniken: schwimmend oder voll verklebt. Vor allem für Laminat wird meist die schwimmende Verlegetechnik bevorzugt. Hier erfolgt die Verklebung der einzelnen Dielen nur in Feder und Nut. Noch einfacher gelingt die Eigenleistung mit dem Klicksystem.
Für die Laminatverlegung ist gute Vorbereitung besonders wichtig. Dazu gehört zunächst das exakte Ausmessen des Raumes. Für den anfallenden Verschnitt müssen fünf bis zehn Prozent Materialzuschlag einkalkuliert werden. Bevor das Laminat verarbeitet wird, sollte es noch 48 Stunden ruhen, um sich im Verlegeraum zu akklimatisieren. Bevor mit der Arbeit begonnen wird, werden alle benötigten Werkzeuge griffbereit gelegt. Dazu gehören Hammer und Schlagholz, Zugeisen, Säge, Distanzkeile, ein feuchter Lappen, ein Kunststoffspatel und einen Bleistift.
Wichtigste Regel für die Verlegung: Alle Untergründe müssen trocken, sauber, eben und tragfähig sein. Unebenheiten (über zwei Millimeter) werden mit Fließspachtel ausgeglichen. Schutz vor Feuchtigkeit bietet Polyethylenfolie mit einer Stärke von ungefähr 0,2 Millimeter. Direkt über die Folie wird die Trittschalldämmung gelegt. Hierfür können Rippenpappen, Rollenkork, Weichfaserplatten oder auch Schaumfolien verwendet werden. Sind die Basisarbeiten abgeschlossen, wird mit der Verlegung des Laminats begonnen.
Die erste Diele wird mit der Nut an die Wand gelegt und mit Distanzkeilen auf einen Abstand von ungefähr zehn Millimeter gehalten. Dann werden alle weiteren Dielen aneinander gefügt. Die letzte Diele wird markiert und abgesägt. Sind drei Reihen trocken verlegt worden, wird der Fugenleim aufgetragen. Die Dielen werden mit Hammer und Schlagholz angeklopft. Der austretende Leim wird mit dem Kunststoffspatel aufgenommen. Leimreste werden mit einem feuchten Tuch entfernt. Die jeweiligen Endstücke werden mit dem Zugeisen fixiert.
Nach der vom Hersteller vorgegebenen Trockenzeit wird die Verlegung fortgesetzt, bis der ganze Raum mit Laminat ausgelegt ist. Zum Schluss muss noch überstehende Folie abgeschnitten werden, bevor die erfolgreiche Verlegung in Eigenleistung mit dem Entfernen der Distanzkeile und dem Befestigen der Fußleisten erfolgreich abgeschlossen werden kann.
1.2 Hallenbau mit Stahl (Gastbeitrag)
Hallenbau mit Stahl
Als Kunde strebt man danach, die passendste Halle für seine Bedürfnisse zu finden. Die Möglichkeit Normhallen zu verwenden besteht, doch sind diese, ab einer gewissen Betriebs- und Nutzungsgröße, nicht die optimalste Lösung.
Stahlkonstruktionen im Hallenbau gehören zu den flexibelsten und günstigsten Optionen. Unterschiedliche Größen, die Möglichkeit mehrerer Geschosse, Büro- und Sozialräumlichkeiten direkt im Anschluss an eine Produktions- oder Lagerhalle und problemlose Erweiterung der Halle, sind nur einige wenige der vielen Vorzüge eines Stahlbaus.
Systemhallen aus Stahl
Systemhallen bieten unterschiedliche Standardlösungen die von der Traufhöhe, Dachneigung und Spannweite abhängig sind. Mit Stahl lassen sich große Spannweiten leicht realisieren und man kann dadurch eine maximale Ausnutzung der Fläche erreichen. Die Dachkonstruktion orientiert sich an den örtlichen Witterungsgegebenheiten, ebenso wie die Wahl des Fundamentes.
Dämmung und Brandschutz
Ob die Halle gedämmt sein soll, oder nicht, hängt maßgeblich vom Verwendungszweck ab. Eine Lagerhalle wird, abhängig von der Beschaffenheit des Lagermaterials, nicht so gut gedämmt sein müssen, wie eine Halle für Produktions- und Gewerbezwecke. Diese Überlegungen sind auch wichtig, wenn es um das Thema Brandschutz geht, da Stahl materialbedingt eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist.
Ausstattung
Fenster, Türen, Tore, Lichtbänder, Lichtkuppeln, Verkleidungen und viele andere Details kann man individuell in seine Halle einbauen lassen.
Planung
Bei Planungen im Stahlbau kommt es vor allem auf den richtigen Ansprechpartner an. Fachbetriebe verfügen über das nötige Know-How um einen Kunden von der ersten Konzepterstellung, über Projektierung, Planung und Realisierung zu betreuen und auch nach Abschluss der Montage für den Werterhalt des Gebäudes zu sorgen.
Stahl und seine Vorteile
Feuerverzinkter Stahl ist über Jahrzehnte hinweg gegen mechanische Einflüsse optimal geschützt, auch können Stahlkonstruktionen kostengünstig und schnell hergestellt werden. Stahlhallen können zudem mit kurzen Montagezeiten überzeugen.
Haus bauen leicht gemacht (Gastbeitrag)
Für viele Menschen ist Haus bauen der reinste Horror und darum ist es eine sehr verhasste Tätigkeit. Es gibt immer wieder viele Probleme die unverhofft auftreten und von Zeit zu Zeit kann es dem Bauherrn wirklich den letzten Nerv rauben ein Haus zu bauen. Viele scheuen daher davor ein neues Haus zu bauen und versuchen wenn möglich ein Haus zu mieten oder ein bereits bestehendes zu renovieren. Das kann aber nie so befriedigend und nie ein so gute Wohngefühl sein wie bei einem eigenen Haus. Darum ist es besser sich ein eigenes Haus zu bauen und mit ein paar Tipps und der richtigen Durchführung ist es gar nicht so unmöglich ein Haus zu bauen.
Das wichtigste beim Hausbauen ist, dass man eine Checkliste fürs Bauen hat. Man muss wissen was wann erledigt werden muss und muss diese Liste dann konsequent abarbeiten. So eine Liste stellt man sich am Besten zusammen noch bevor man überhaupt einen Grund sucht oder sich Gedanken darüber macht wie das Haus aussehen soll. In dem Plan sollen fundamentale und notwendige Aufgaben und Schritte festgehalten sein, die man beim Hausbauen unweigerlich braucht. Hat man dann einen Grund erworben und bereits einen Plan für das Haus, dann kann man die bestehende Checkliste ja ausbauen und ergänzen. Wenn man sich an diese Liste hält, dann erspart man sich sicherlich viel Kopfzerbrechen. Natürlich kann man die Liste und den Terminplan nie absolut einhalten, da immer wieder kleine Dinge dazwischenkommen oder zum Beispiel der Installateur zu lange für seine Arbeit braucht. Aber in solchen Fällen muss man dann ein wenig flexibel sein und die Liste verändern. Kein Plan hält ewig.
Wie man sieht kann Hausbauen also eine ganz einfache und schaffbare Sache sein. Man muss nur wirklich den richtigen Plan haben und die Dinge dann auch richtig angehen.
Rattanbetten für ein neues Haus (Gastbeitrag)
Rattanbetten
Vor dem Kauf eines neuen Bettes, werden sich die meisten Menschen ausreichend über die verschiedenen Modelle und Materialien informieren. Schließlich verbringen wir durchschnittlich die Hälfte unseres Lebens mit Schlafen, weswegen wir uns im neuen Bett so richtig wohlfühlen sollten. Gerade bei der Einrichtung bevorzugt ein Großteil der Käufer natürliche Materialien, wie beispielsweise Holz oder Rattan. Leider wirken Holzbetten, welche wirklich stabil und langlebig sind, sehr massiv und lassen einen kleinen Raum noch beengter erscheinen. Eine gute Alternative stellt hier das Rattanbett dar. Das Geflecht dieses Möbelstücks wirkt leicht, ist aber gleichzeitig ein „echter Begleiter fürs Leben“. Denn die durch Wasserdampf biegsam gemachten Rattanfasern sind sehr robust und formbeständig – Eigenschaften, die ein gutes Bett von einem schlechten unterscheiden. Durch die glatte Oberfläche des Rattangeflechts, sowie die durchlässige Struktur, kann sich Staub hier nur sehr schwer absetzen, so dass man nur sehr wenig Zeit in die Reinigung des Rattanbetts investieren muss. Und auch Allergiker empfinden diese Tatsache besonders im Schlafzimmer als befreiend und angenehm. Was viele Menschen nicht wissen: Rattan ist optisch äußerst wandelbar und eignet sich auch hervorragend als Geschenk. Auch wenn sich viele Käufer bewusst für eine honigbraune Variation vom Rattanbett entscheiden, kann das Naturgeflecht in fast jeder Farbe eingefärbt werden, so dass auch extravagante Wünsche erfüllt werden können. Und auch das Design vom Rattanbett kann von schlicht und klassisch bis hin zu exotisch und ausgefallen reichen. Denn die Biegsamkeit des Rattans erlaubt den Designern unglaublich viel Freiraum bei der Gestaltung und Ausführung. Holen auch Sie sich ein wenig Natürlichkeit und ein mediterranes Ambiente in Ihr Schlafzimmer und erleben Sie wie erholsam der Schlaf im Rattanbett sein kann.
Kalksandsteine beim Haus selber bauen
Kaksandsteine sind einer der natürlichsten Baustoffe im Rohbaubereich, wenn man ein Haus selber bauen oder bauenlassen möchte. Kalksandsteine werden aus Kalk (gemahlener, gebrannter Feinkalk, der im Produktionsablauf gelöscht wird und aus kieselsäurehaltigen Zuschlägen (z.B. Sand) hergestellt.
Kalksandsteine weisen viele überzeugende Eigenschaften auf, sie wirken schalldämmend und feuchteregulierend und sind besonders umweltbewusst. Die seit 2002 gegründete Xella Gruppe ist europaweit im Kalk- und Kalksandsteinmarkt aktiv.
Die Rohstoffe werden nach Masse dosiert intensiev miteinander gemischt und anschließend mit vollautomatischen Pressen zu Rohlingen der erforderlichen Steinart (Voll-, Loch-, Block-, und Hohlblocksteine) und Formate (DF= Dünnformat bis 20 DF, also 20 x Dünnformat) gepresst. Anschließend kommen die Rohlinge in einen Härtekessel wo diese bei Temperaturen von 160° bis 220° unter Dampfdruck ca. 4 bis 8 Stunden gehärtet werden.
Hierbei entsteht aus dem Kalk und der aus den Quarzkörnern des Sandes herausgelösten Kieselsäure neue Verbindungen, die die Sandkörner untereinander verkleben und die hohe Steinfestigkeit bewirken.
Durch die Hohe Tragfähigkeit von Kalksandsteinen können beim Hausbau sehr schlanke Bauteile errichtet werden. Dies spart Material und Kosten. Des Weiteren können Haus selber bauer durch die Massgenauigkeit der Kalksandsteine viel leichter Wände erstellen.
Bei Ein- oder Mehrschaligen Wandkonstruktionen kommt zu der Kalksandsteinwand noch eine so genannte “Thermohaut” im Außenbereich hinzu dass aus Polystyrol-Partikelschaum, Polyurethan, Mineralfaserplatten oder Mineralfaser-Lamellenplatten bestehen kann. Diese Materialien dienen dem Wärmeschutz.
Kalksandsteine können sowohl mit Normalmörtel Verarbeitet werden oder im Dünnbettmörtel Verfahren. Der Untergrund bei Wärmedämmverbundsystemen muss in jedem Fall tragfähig, trocken, staub, fettfrei und ausreichend eben sein.
Kalksandsteine eignen sich auch hervorragend für Sichtmauerwerk sowohl im Innen-als auch im Außenbereich. Die hohe Frostsicherheit macht Kalksandsteine für den Außenbereich von Häusern sehr interessant.
Beleuchtung mit künstlichem Licht für den Hausbau
Die Erschaffung von guten Sehbedingungen ist die Aufgabe von Beleuchtungen und Leuchtquellen allgemein. Wenn die Umweltgestalltung hinzugezogen wird, soll die Beleuchtung weiterhin zum psychischen und physischen Wohlbefinden des Menschen beitragen. Unfallverhütung ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe einer guten Beleuchtung.
Die Entwicklung der vollen Leistungsbereitschaft ist im Wesentlichen ebenfalls von der Beleuchtung abhängig. Ebenso sollte eine entsprechend geplante Beleuchtung vor Müdigkeit schützen. Dadurch beeinflusst die Beleuchtung das Ergebnis jeglicher Arbeit.
Im Wohnbereich hat die Beleuchtung außerdem die Frage der Ästhetik und der Behaglichkeit zu erfüllen. Diese Voraussetzungen und Ansprüche an die Beleuchtung werden in der DIN 5035 festgehalten. Als Kriterien für eine optimale Beleuchtung sind sogenannte Gütemerkmale definiert. Diese unterteilen sich in 4 Punkte.
Als erstes ist das Beleuchtungsniveau zu nennen. Es wird durch die mittlere, horizontale Beleuchtungsstärke im zu beurteilenden Raum und ihrer Gleichmäßigkeit beschrieben. Unsere Augen bewerten das reflektierte Licht, aus diesem Grund spielt das Reflextionsverhalten der beleuchteten Flächen in einem Raum eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund erfordern dunkle Raumflächen eine höhere Beleuchtungsstärke. Die erforderliche Leuchtdichte ist Abhängig von den Sehaufgaben. Je detaillierter eine Arbeit wird, desto höher werden die Ansprüche an die Beleuchtung.
Hierbei spielt die Sehgeschwindigkeit (Geschwindigkeit des Sehvorganges) ebenso eine wichtige Rolle, wie das Alter der arbeitenden Person, die Tageslichtverhältnisse oder Leistungsbereitschaft eines Individuums. Aus diesem Grund wird gefolgert, dass zu große Leuchtdichteunterschiede im Gesichtsfeld ermüdend und störend wirken. Außerdem mindern Sie das Sehvermögen. Leuchtdichteunterschiede können durch Spieglungen, helle Fensterflächen ungleichmäßige Ausleuchtung und unterschiedliches Reflextionsverhalten von Mobiliar auftreten.
Der nächste Punk ist die Begrenzung von Blendungen. Durch Blendung wird die Sehleistung gemindert (physiologische Blendung). Über einen längeren Zeitraum kann eine geringe Blendung sowohl die Leistung herabsetzen als auch das Wohlbefinden beeinflussen. Wenn die Leuchtdichte steigt, erhöht sich die Blendungsempfindlichkeit ebenfalls (siehe in der Natur Schneeflächen in Kombination mit starker Sonneneinstrahlung). Sollte der Hintergrund und die Umgebung dunkel sein, wird die Blendwirkung verstärkt. Die Lage einer Lichtquelle im Gesichtsfeld spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Als drittes Kriterium ist die Lichtrichtung und die Schattenwirkung zu nennen. Das projizieren von weichen Schattenränder ist anzustreben, da tiefe und harte Schlagschatten die Erkennbarkeit und die Sicherheit beeinflussen.
Die Farbe und Farbwiedergabeeigenschaften des Lichtes ist ebenfalls als äußerst wichtig anzusehen. Sie bestimmt die Behaglichkeit und Stimmung eines Menschen.
Dies sind nur einige Punkte, welche für eine optimale Be- und Ausleuchtung von Innenräumen zu beachten sind. Für weitere Informationen sollten Sie den Rat eines Lichtingenieurs oder Architekten einholen.
1.1 Immobilienmakler beraten Sie beim Hauskauf (Gastbeitrag)
Vermitteln (lassen) – Immobilienmakler beraten Sie beim Hauskauf
Wohnt man zur Miete und etwas ist nicht so wie es sein sollte, tropft die Heizung oder klemmt ein Fenster, kann man sich an die Hausverwaltung wenden, die dann zeitnah den Hausmeister zur Reparatur schickt. Wohnt man in seinem selbstgebauten Haus, ist man sein eigener Ansprechpartner und muss es eigenverantwortlich richten, sollte etwas klemmen. Möchte man nicht mehr zur Miete wohnen, sich aber nicht ein Haus auf Eigenleistung bauen, da dies zu langwierig wäre oder man sich nicht mit dieser Verantwortung belasten möchte, kann man ein Haus auch fertig erwerben. Hierfür hat man einen fundierten und erfahrenen Ansprechpartner in einem Immobilienmakler.
Dieser Makler beschäftigt sich mit den Käufen und Verkäufen von Häusern und Immobilien und ist somit ein guter Ansprechpartner, wenn man auf der Suche nach einem Eigenheim ist. Der Immobilienmakler kennt sich nicht nur mit den zur Verfügung stehenden Immobilien aus, weiß ihre Vorzüge und Besonderheiten gut herauszustellen, er ist auch mit dem Prozedere des Hauskaufes bestens vertraut, kennt alle erforderlichen Unterlagen und Abläufe und kümmert sich um alle wichtigen Details. Der Hausmakler erhält für seine Dienste eine Provision. Diese ist frei vereinbar und kann bei Immobilienkäufen bis zu sechs Prozent des Immobilienpreises ausmachen. Diese Provision ist ein Erfolgshonorar und wird nach Abschluss des Kaufvertrages für die Immobilie fällig.
Da der Makler als Vermittler zwischen zwei Parteien tätig wird, also dem Verkäufer der Immobilie und dem potentiellen neuen Eigenheimbesitzer, sollte er die Interessen beider Parteien wahren und den bestmöglichen Abschluss für alle erwirken. Auch haftet er für eventuelle Schäden durch eine Sorgfaltspflicht. Makler arbeiten inverschiedenen Bereichen und werden nicht nur bei dem Verkauf von Immobilien und Häusern tätig, sondern auch bei Versicherungen, Wertpapieren und ähnlichem.
Unterfangen von Fundamenten bei Häuser und Bauwerken
Wenn direkt neben einem Gebäude (Haus oder anderes Bauwerk) ein neues errichtet wird, dessen Fundamentsohle tiefer liegt als das bestehende Gebäude, muss das Fundament des vorhandenen Gebäudes unterfangen werden bevor mit dem Neubau begonnen wird.
Mit dem Unterfangen eines Hauses, ist die Unterstützung und Sicherung eines bestehenden Gebäudes im Bereich der Fundamente gemeint. Hierbei muss allerdings mit größter Sorgfalt und Präzision vorgegangen werden, damit das vorhandene Bauwerk nicht beschädigt bzw. die ruhende Masse des Hauses nicht in Bewegung kommt.
Dies kann passieren, wenn die Unterfangungsmaßnahme unsachgemäß ausgeführt wird und die Unterfangung keinen „kraftschlüssigen Verbund“ zum bestehenden Gebäude im Bereich unterhalb der vorhandenen Fundamente erhält.
Unter kraftschlüssigem Verbund ist die absolute Vermeidung von Hohlräumen zwischen altem Fundament und neuer Unterfangung gemeint.
Ebenso ist auf Grundbruch des Baugrundes im Bereich der neuen Aushubarbeiten zu achten. Unter Grundbruch versteht man die „Überlastung“ des Bodens durch verschieden auftretende Kräfte. Des Weiteren müssen die Unfallverhütungsvorschriften der Bauberufsgenossenschaft genau befolgt werden.
Als genauso wichtig ist die Erkundung und Ermittlung der Bodenbeschaffenheit (welche Bodenarten und in welcher Schichtformation diese vorhanden sind, wie der Grundwasserstand liegt, welche Horizontale Kräfte auftreten können= Ausknicken von Wänden etc.)und die Lage des zu Unterfangenen Gebäudes bzw. Fundamentes.
Eine Dokumentation des zu Unterfangenden Hauses (Fundamentes) vor der Unterfangungsmaßnahme ist Unabdingbar, wenn Rechtsstreitigkeiten vermieden werden sollen. Bei notwendigen Grundwasserabsenkungen darf nicht vergessen werden, dass diese Maßnahme zur eventuellen Senkung des vorhandenen Gebäudes führen kann.
Wie eine Unterfangungsmaßnahme genau zu erstellen ist, wird in der DIN 4123 genau dokumentiert.
Grundsätzlich gilt allerdings, dass Wände die unterfangen werden sollen, zuerst abgestützt werden müssen. Des Weiteren darf ein Bauobjekt nicht in der ganzen Länge oder Breite bis zum Fundament freigelegt werden. Unterfangungen sind immer abschnittsweise zu erstellen.
Für Fertigbeton als Sackware:





