Hausbau-Blog

Kosteneinsparung am Bau durch Eigenleistung

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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Aug
26

Haus bauen leicht gemacht (Gastbeitrag)

Posted under Allgemein

Für viele Menschen ist Haus bauen der reinste Horror und darum ist es eine sehr verhasste Tätigkeit. Es gibt immer wieder viele Probleme die unverhofft auftreten und von Zeit zu Zeit kann es dem Bauherrn wirklich den letzten Nerv rauben ein Haus zu bauen. Viele scheuen daher davor ein neues Haus zu bauen und versuchen wenn möglich ein Haus zu mieten oder ein bereits bestehendes zu renovieren. Das kann aber nie so befriedigend und nie ein so gute Wohngefühl sein wie bei einem eigenen Haus. Darum ist es besser sich ein eigenes Haus zu bauen und mit ein paar Tipps und der richtigen Durchführung ist es gar nicht so unmöglich ein Haus zu bauen.

Das wichtigste beim Hausbauen ist, dass man eine Checkliste fürs Bauen hat. Man muss wissen was wann erledigt werden muss und muss diese Liste dann konsequent abarbeiten. So eine Liste stellt man sich am Besten zusammen noch bevor man überhaupt einen Grund sucht oder sich Gedanken darüber macht wie das Haus aussehen soll. In dem Plan sollen fundamentale und notwendige Aufgaben und Schritte festgehalten sein, die man beim Hausbauen unweigerlich braucht. Hat man dann einen Grund erworben und bereits einen Plan für das Haus, dann kann man die bestehende Checkliste ja ausbauen und ergänzen. Wenn man sich an diese Liste hält, dann erspart man sich sicherlich viel Kopfzerbrechen. Natürlich kann man die Liste und den Terminplan nie absolut einhalten, da immer wieder kleine Dinge dazwischenkommen oder zum Beispiel der Installateur zu lange für seine Arbeit braucht. Aber in solchen Fällen muss man dann ein wenig flexibel sein und die Liste verändern. Kein Plan hält ewig.

Wie man sieht kann Hausbauen also eine ganz einfache und schaffbare Sache sein. Man muss nur wirklich den richtigen Plan haben und die Dinge dann auch richtig angehen.

Mai
30

Kalksandsteine beim Haus selber bauen

Posted under 7.1 Kalksandsteine beim Haus selber bauen, Allgemein

Kaksandsteine sind einer der natürlichsten Baustoffe im Rohbaubereich, wenn man ein Haus selber bauen oder bauenlassen möchte. Kalksandsteine werden aus Kalk (gemahlener, gebrannter Feinkalk, der im Produktionsablauf gelöscht wird und aus kieselsäurehaltigen Zuschlägen (z.B. Sand) hergestellt.

Die Rohstoffe werden nach Masse dosiert intensiev miteinander gemischt und anschließend mit vollautomatischen Pressen zu Rohlingen der erforderlichen Steinart (Voll-, Loch-, Block-, und Hohlblocksteine) und Formate (DF= Dünnformat bis 20 DF, also 20 x Dünnformat) gepresst. Anschließend kommen die Rohlinge in einen Härtekessel wo diese bei Temperaturen von 160° bis 220° unter Dampfdruck ca. 4 bis 8 Stunden gehärtet werden.

Hierbei entsteht aus dem Kalk und der aus den Quarzkörnern des Sandes herausgelösten Kieselsäure neue Verbindungen, die die Sandkörner untereinander verkleben und die hohe Steinfestigkeit bewirken.

Durch die Hohe Tragfähigkeit von Kalksandsteinen können beim Hausbau sehr schlanke Bauteile errichtet werden. Dies spart Material und Kosten. Des Weiteren können Haus selber bauer durch die Massgenauigkeit der Kalksandsteine viel leichter Wände erstellen.

Bei Ein- oder Mehrschaligen Wandkonstruktionen kommt zu der Kalksandsteinwand noch eine so genannte “Thermohaut” im Außenbereich hinzu dass aus Polystyrol-Partikelschaum, Polyurethan, Mineralfaserplatten oder Mineralfaser-Lamellenplatten bestehen kann.  Diese Materialien dienen dem Wärmeschutz.

Kalksandsteine können sowohl mit Normalmörtel Verarbeitet werden oder im Dünnbettmörtel Verfahren. Der Untergrund bei Wärmedämmverbundsystemen muss in jedem Fall tragfähig, trocken, staub,  fettfrei und ausreichend eben sein.

Kalksandsteine eignen sich auch hervorragend für Sichtmauerwerk sowohl im Innen-als auch im Außenbereich. Die hohe Frostsicherheit macht Kalksandsteine für den Außenbereich von Häusern sehr interessant.

Feb
10

Beleuchtung mit künstlichem Licht für den Hausbau

Posted under 6.3 Beleuchtung mit künstlichem Licht für den Hausbau, Allgemein

Die Erschaffung von guten Sehbedingungen ist die Aufgabe von Beleuchtungen und Leuchtquellen allgemein. Wenn die Umweltgestalltung hinzugezogen wird, soll die Beleuchtung weiterhin zum psychischen und physischen Wohlbefinden des Menschen beitragen. Unfallverhütung ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe einer guten Beleuchtung.

Die Entwicklung der vollen Leistungsbereitschaft ist im Wesentlichen ebenfalls von der Beleuchtung abhängig. Ebenso sollte eine entsprechend geplante Beleuchtung vor Müdigkeit schützen. Dadurch beeinflusst die Beleuchtung das Ergebnis jeglicher Arbeit.

Im Wohnbereich hat die Beleuchtung außerdem die Frage der Ästhetik und der Behaglichkeit zu erfüllen. Diese Voraussetzungen und Ansprüche an die Beleuchtung werden in der DIN 5035 festgehalten. Als Kriterien für eine optimale Beleuchtung sind sogenannte Gütemerkmale definiert. Diese unterteilen sich in 4 Punkte.

Als erstes ist das Beleuchtungsniveau zu nennen.  Es wird durch die mittlere, horizontale Beleuchtungsstärke im zu beurteilenden Raum und ihrer Gleichmäßigkeit beschrieben. Unsere Augen bewerten das reflektierte Licht, aus diesem Grund spielt das Reflextionsverhalten der beleuchteten Flächen in einem Raum eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund erfordern dunkle Raumflächen eine höhere Beleuchtungsstärke. Die erforderliche Leuchtdichte ist Abhängig von den Sehaufgaben. Je detaillierter eine Arbeit wird, desto höher werden die Ansprüche an die Beleuchtung.

Hierbei spielt die Sehgeschwindigkeit (Geschwindigkeit des Sehvorganges) ebenso eine wichtige Rolle, wie das Alter der arbeitenden Person, die Tageslichtverhältnisse oder Leistungsbereitschaft eines Individuums. Aus diesem Grund wird gefolgert, dass zu große Leuchtdichteunterschiede im Gesichtsfeld ermüdend und störend wirken. Außerdem mindern Sie das Sehvermögen. Leuchtdichteunterschiede können durch Spieglungen, helle Fensterflächen ungleichmäßige Ausleuchtung und unterschiedliches Reflextionsverhalten von Mobiliar auftreten.

Der nächste Punk ist die Begrenzung von Blendungen. Durch Blendung wird die Sehleistung gemindert (physiologische Blendung). Über einen längeren Zeitraum kann eine geringe Blendung sowohl die Leistung herabsetzen als auch das Wohlbefinden beeinflussen. Wenn die Leuchtdichte steigt, erhöht sich die Blendungsempfindlichkeit ebenfalls (siehe in der Natur Schneeflächen in Kombination mit starker Sonneneinstrahlung). Sollte der Hintergrund und die Umgebung dunkel sein, wird die Blendwirkung verstärkt. Die Lage einer Lichtquelle im Gesichtsfeld spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

Als drittes Kriterium ist die Lichtrichtung und die Schattenwirkung zu nennen. Das projizieren von weichen Schattenränder ist anzustreben, da tiefe und harte Schlagschatten die Erkennbarkeit und die Sicherheit beeinflussen.

Die Farbe und  Farbwiedergabeeigenschaften des Lichtes ist ebenfalls als äußerst wichtig anzusehen. Sie bestimmt die Behaglichkeit und Stimmung eines Menschen.

Dies sind nur einige Punkte, welche für eine optimale Be- und Ausleuchtung von Innenräumen zu beachten sind. Für weitere Informationen sollten Sie den Rat eines Lichtingenieurs oder Architekten einholen.




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Feb
09

1.1 Immobilienmakler beraten Sie beim Hauskauf (Gastbeitrag)

Posted under 1.1 Immobilienmakler beraten Sie beim Hauskauf, Allgemein

Vermitteln (lassen) – Immobilienmakler beraten Sie beim Hauskauf

Wohnt man zur Miete und etwas ist nicht so wie es sein sollte, tropft die Heizung oder klemmt ein Fenster, kann man sich an die Hausverwaltung wenden, die dann zeitnah den Hausmeister zur Reparatur schickt. Wohnt man in seinem selbstgebauten Haus, ist man sein eigener Ansprechpartner und muss es eigenverantwortlich richten, sollte etwas klemmen. Möchte man nicht mehr zur Miete wohnen, sich aber nicht ein Haus auf Eigenleistung bauen, da dies zu langwierig wäre oder man sich nicht mit dieser Verantwortung belasten möchte, kann man ein Haus auch fertig erwerben. Hierfür hat man einen fundierten und erfahrenen Ansprechpartner in einem Immobilienmakler.

Dieser Makler beschäftigt sich mit den Käufen und Verkäufen von Häusern und Immobilien und ist somit ein guter Ansprechpartner, wenn man auf der Suche nach einem Eigenheim ist. Der Immobilienmakler kennt sich nicht nur mit den zur Verfügung stehenden Immobilien aus, weiß ihre Vorzüge und Besonderheiten gut herauszustellen, er ist auch mit dem Prozedere des Hauskaufes bestens vertraut, kennt alle erforderlichen Unterlagen und Abläufe und kümmert sich um alle wichtigen Details. Der Hausmakler erhält für seine Dienste eine Provision. Diese ist frei vereinbar und kann bei Immobilienkäufen bis zu sechs Prozent des Immobilienpreises ausmachen. Diese Provision ist ein Erfolgshonorar und wird nach Abschluss des Kaufvertrages für die Immobilie fällig.

Da der Makler als Vermittler zwischen zwei Parteien tätig wird, also dem Verkäufer der Immobilie und dem potentiellen neuen Eigenheimbesitzer, sollte er die Interessen beider Parteien wahren und den bestmöglichen Abschluss für alle erwirken. Auch haftet er für eventuelle Schäden durch eine Sorgfaltspflicht. Makler arbeiten inverschiedenen Bereichen und werden nicht nur bei dem Verkauf von Immobilien und Häusern tätig, sondern auch bei Versicherungen, Wertpapieren und ähnlichem.



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Jan
22

Unterfangen von Fundamenten bei Häuser und Bauwerken

Posted under 4.4 Unterfangen von Fundamenten bei Häusern und Bauwerken, Allgemein

Wenn direkt neben einem Gebäude (Haus oder anderes Bauwerk) ein neues errichtet wird, dessen Fundamentsohle tiefer liegt als das bestehende Gebäude, muss das Fundament des vorhandenen Gebäudes unterfangen werden bevor mit dem Neubau begonnen wird.

Mit dem Unterfangen eines Hauses, ist die Unterstützung und Sicherung eines bestehenden Gebäudes im Bereich der Fundamente gemeint. Hierbei muss allerdings mit größter Sorgfalt und Präzision vorgegangen werden, damit das vorhandene Bauwerk nicht beschädigt bzw. die ruhende Masse des Hauses nicht in Bewegung kommt.

Dies kann passieren, wenn die Unterfangungsmaßnahme unsachgemäß ausgeführt wird und die Unterfangung keinen „kraftschlüssigen Verbund“ zum bestehenden Gebäude im Bereich unterhalb der vorhandenen Fundamente erhält.

Unter kraftschlüssigem Verbund ist die absolute Vermeidung von Hohlräumen zwischen altem Fundament und neuer Unterfangung gemeint.

Ebenso ist auf Grundbruch des Baugrundes im Bereich der neuen Aushubarbeiten zu achten. Unter Grundbruch versteht man die „Überlastung“ des Bodens durch verschieden auftretende Kräfte. Des Weiteren müssen die Unfallverhütungsvorschriften der Bauberufsgenossenschaft genau befolgt werden.

Als genauso wichtig ist die Erkundung und Ermittlung der Bodenbeschaffenheit (welche Bodenarten und in welcher Schichtformation diese vorhanden sind, wie der Grundwasserstand liegt, welche Horizontale Kräfte auftreten können= Ausknicken von Wänden etc.)und die Lage des zu Unterfangenen Gebäudes bzw. Fundamentes.

Eine Dokumentation des zu Unterfangenden Hauses (Fundamentes) vor der Unterfangungsmaßnahme ist Unabdingbar, wenn Rechtsstreitigkeiten vermieden werden sollen. Bei notwendigen Grundwasserabsenkungen darf nicht vergessen werden, dass diese Maßnahme zur eventuellen Senkung des vorhandenen Gebäudes führen kann.

Wie eine Unterfangungsmaßnahme genau zu erstellen ist, wird in der DIN 4123 genau dokumentiert.

Grundsätzlich gilt allerdings, dass Wände die unterfangen werden sollen, zuerst abgestützt werden müssen. Des Weiteren darf ein Bauobjekt nicht in der ganzen Länge oder Breite bis zum Fundament freigelegt werden. Unterfangungen sind immer abschnittsweise zu erstellen.

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Jan
20

Der Baugrund beim Hausbau

Posted under 4.3 Der Baugrund beim Hausbau, Allgemein

Die genaue Dokumentation von der Baugrundsituation auf dem Baugelände zählt zu den ersten Schritten bei der Planung eines Hauses. Hierzu wird in erster Linie der Aufwuchs auf dem Grundstück dokumentiert.

Diese Dokumentation beinhaltet das Erhalten und den Schutz von Bäumen auf Grundlage von Gesetzen und Vorschriften seitens der Behörden während und nach der Baumaßnahme. Des Weiteren müssen evtl. vorhandene, manchmal versteckte, Hindernisse erkundet werden. Dies gehört zu der Ausführungsvorbereitung beim Hausbau. Ebenso treten bei Grundstücken unterschiedliche Grundwasserverhältnisse auf, die vor dem Baubeginn geklärt werden müssen.

Grundleitungen, Kabel, überschüttete Reste von früheren Bauwerken oder sogar archäologische Befunde können die Erstellung eines Bauwerkes massiv behindern oder sogar ganz zum Stillstand bringen bis hin zum absolutem Baustopp.

Die Rechte Dritter (Wegerecht, Geh recht oder besondere Bedingungen für die Zu- und Abfahrt auf dem Baugrundstück) können ebenfalls für die Ausführung des Hausbaus als mögliche Behinderung angesehen werden.

Sollte das Bauobjekt in der unmittelbaren Nähe von anderen Gebäuden erstellt werden, sind die Fundamentierung (Gründung) und deren Tiefe der vorhandenen Gebäude unbedingt vor Beginn Ihrer Baumaßnahme zu dokumentieren. Hierzu werden auf Grundlage von Fotos und falls nötig, mit einem gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens der Zustand der bestehenden Gebäude vor Beginn des Hausbaus festgehalten.

Eine Baugrunduntersuchung und Ermittlung ist bei jeglichem neu zu Errichtendem Gebäude unerlässlich und sollte (fast) immer durchgeführt werden. Einzige Ausnahme ist die Situation, wenn ein Haus direkt neben dem zu erstellenden Gebäude mit genau identisch tiefem Fundamentierung erstellt worden ist. Hierbei liegt das Risiko trotzdem beim ausführenden Planer.

Bei der Baugrunduntersuchung wird die Belastung des vorhandenen Baugrundes festgestellt um anschließend die Fundamentierung (Art und Dimensionierung der Fundamente) festlegen zu können. Weiterhin wird es für die Grundrissenticklung bei einem schwierigen Baugrund benötigt. Nicht zuletzt ist die Sicherungsmaßnahme beim Baugrubenaushub von der Bodenbeschaffenheit abhängig.  Als letzten Punkt sollte die Klarheit des Aufmaßes bei der Abrechnung für den Baugrubenaushub erwähnt werden.