EnglishFrenchGermanItalianPortugueseRussianSpanish

Spenden und verlinkt werden!

EUR

powered by Donations Cloud

Informationen


Nützliches



www.hagebau.de

www.xml-sitemap.de

Westfalia - Das Spezialversandhaus
Noch mehr Bloggerei…
Welcher Tag ist Heute?
May 2012
M T W T F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Firefox
 
Mozilla Firefox

Autorenarchiv

Fehleinschätzung der Eigenleistung im Hausbau

Fehleinschätzung der Eigenleistung im Hausbau und beim Umbau eines Hauses

 

Das wichtigste ist grundsätzlich die Überprüfung einer vorhandenen Decken- und Wandkonstruktion bevor eine Umbau- oder Ausbaumaßnahme im Hausbau vorgenommen wird. Zunächst müssen die Wandkonstruktionen auf ihre Funktion geprüft werden. Hierzu wird beim Hausbau der Putz oder die Verkleidung entfernt. Beim Putz stellt dies keine Probleme dar, allerdings bei Wandverkleidungen müssen wir darauf achten, dass keine belasteten Baustoffe in den Bauschutt gelangen. Hier wird es schon deutlich, dass hier schon eine Fehleinschätzung der Eigenleistung im Hausbau passieren kann, denn viele sind hier schon überfordert und können die Tragweite ihres Handelns nicht realisieren. Das soll bedeuten, dass tragende Bauteile wie Decken oder Wände nicht auf große Flächen freigelegt werden dürfen. Kleine Suchschlitze und Flächen dürfen erstellt werden. Vor allen Dingen muss man bei Kreuzungen von Wänden und bei Auflagen von Decken Vorsicht walten lassen. Hier muss nun eine Entscheidung, oder besser gesagt, eine Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zum Tragen kommen. Folgende Frage stellt sich nun, nach vorsichtigen Freilegen von Bauteilen: Können Sie abschätzen welche weitere Arbeiten notwendig sind um die Umbaumaßnahme mit Erfolg abschließen zu können oder nicht. Denn in den meisten Fällen müssen nun schwerwiegende Eingriffe in die tragende Konstruktionen eines Hauses vorgenommen werden. Hierbei kommen Baustützen, tragende Kanthölzer und Stahlträger zum Einsatz, die präzise platziert werden müssen um die Standfestigkeit des Hauses zu sichern und spätere Bauschäden zu vermeiden.

Die Fehleinschätzung der Eigenleistung beim Hausbau kann allerdings durch verschiedene Fachlektüren schon im Vorfeld vermieden werden. Hierfür sollte man sich verschiedene Bücher oder eBooks zu diesem Themengebiet vor der Umbaumaßnahme durcharbeiten. Vor allen Dingen müssen Sie sich über tragende Bauteile informieren und am besten einen Fachmann vor Ort kontaktieren um die Eigenleistung wirklich richtig einschätzen zu können.

Die Rückkehr des Hirschgeweihs

Die Rückkehr des Hirschgeweihs

Das Hirschgeweih als Jagdbeute und der röhrende Hirsch als Gemälde über dem Sofa werden wohl (hoffentlich) kein Comeback mehr feiern. Als witziges Designelement werden die Hirschköpfe als Wandtattoo oder einfarbige Plastik aber immer öfter genutzt. Ob seiner Originalität verbreitet sich der majestätische Zwölfender in immer mehr deutschen Wohnzimmern. Wer nicht auf das Jagdhüttenflair verzichten möchte, jedoch keine Lust hat, sich präparierte Körperteile erlegter Tiere in die eigenen vier Wände zu hängen, liegt mit diesen stylischen Modellen goldrichtig.

 

Der flexible Hirsch

Je nach Größe, Farbe und Material lässt sich das Hirschgeweih zu sehr vielen Einrichtungsstilen kombinieren. Als stilisiertes Wandtattoo mit Logo beziehungsweise Typografie oder als sterile weiße Plastik passt das Geweih heute auch in moderne Designerwohnungen. Auch eine gemütliche, ländliche Anmutung kann mit diesem Designelement unterstützt werden. Passend zu diesem Deko-Trend zeigen sich auch die bekannten Wandtattoos in einer neuen Variante. Auf Seiten wie www.julias-wohnideen.de/ gibt es zu den Wandtattoos und Malereien schon eine ganze Menge inspirierende Ideen, doch der Hirschtrend ist den meisten Innenarchitekten noch immer fremd. Als Kombination mit witzigen, künstlichen Hirschtrophäen in leuchtenden Farben können Logos oder Schriftzüge besonders hervorgehoben werden. Und noch ein Vorteil ergibt sich aus dieser Raumverschönerung: Das Kunstgeweih erfüllt nämlich außerdem einen praktischen Zweck, da man Ketten, Krawatten, Armbänder und sonstige Schmuckstücke daran aufhängen kann. Dabei müssen die Hirschgeweihe auch gar nicht immer der tatsächlichen Größe des Tieres entsprechen. Die Größe des Raumes sollte diesbezüglich immer bedacht werden. Was die Farben angeht, so sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ob einfarbig und edel oder vielleicht doch eher scharf kontrastierend – der kleine Hirsch an der Wand passt eigentlich überall hin. Wer eher auf die Naturholzoptik steht und sich einen kunstvoll gefertigten Holzhirsch an die Wand hängen möchte, muss dafür allerdings schon relativ viel bezahlen. Umso feiner die Schnitzarbeit, umso wertvoller ist der Hirschkopf auch. Wir empfehlen, ein älteres Stück zu restaurieren. Damit fährt man immer noch am günstigsten.

Der Alpen-Chic

Neben den Hirschgeweihen gibt es noch weitere Designelemente, die an die deutsche Natur und insbesondere an die Alpen erinnern. Metallene oder hölzerne Edelweißblüten, rustikale Holzmöbel oder der Stapel Holzscheite neben dem Ofen sorgen für urtümliche Gemütlichkeit. Auch die einst so verpönten Kuhmuster melden sich wieder zurück. Kühe stellen ja auch wirklich den Inbegriff des idyllischen Landlebens auf einer Alm oder einem Bauernhof dar. Als geflecktes Kunstfell oder als Schnitzerei – die Kuh zieht wieder in die deutschen Wohnzimmer. Auch Kuhglocken können zu einem witzigen Designelement werden. Allerdings sollte man es damit auch nicht übertreiben. Eine Stallanmutung ist weniger erstrebenswert.

Eigenleistung beim Hausbau berechnen und einschätzen Teil 2

Im vorherigen Artikel haben wir die Fragestellung zu Frage 1 noch nicht zu Ende erörtert . Hier nun die weitere Ausführung.

Wenn Sie der Meinung sind, dass “einfache” Tapezier-und Malerarbeiten vollkommen genügen, sind Sie schon einen großen Schritt weiter. Zu Beachten ist allerdings hierbei ebenfalls der Zeitaufwand und die Nebenkosten dieser Arbeiten.

Müssen evtl. vorhandene Holzdecken entfernt werden : Entsorgungskosten, Zeitaufwand.

Welche Art von Tapeten sollen aufgebracht werden, oder sind die vorhandenen Tapeten in einem solchen Zustand, dass eine einfache Überstreichung ausreichend ist?

Beim Entfernen von vorhandenen Tapeten sollten diese separat und gesondert nach Beschaffenheit sortiert werden, damit bei der Einlieferung bei den Recyclingannahmestellen keine unnötigen Kosten durch “Mischabfall” entstehen.

Zusätzliches Kleinmaterial dass für die Ausführung der Tapezierarbeiten notwendig ist, sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden! Diese sind sehr Kostenintensiv! Eine einfache Sockelleiste, mit 2,50m Länge, kostet heutzutage schon im Durchschnitt 7-10.-€. Und bei der Renovierung eines kleinen Einfamilienhauses fallen schnell bis zu 70-80 lfdm. an.

Bei einem Durchschnittlichen Preis von 3,20 €/lfdm bedeutet dies für 70 lfdm, 224.- € alleine für die Rohkosten der Sockelleisten!

Ebenso verhält es sich mit einfacher Wandfarbe oder dem überstreichbarem “Acryl” für das Ausbessern von Löchern und kleinen Unebenheiten z.B. bei den Rolladenkästen. Übrigens Wandfarbe: Hierbei kann manchmal “weniger mehr sein”.  Eine qualitativ schlechtere Wandfarbe, welches erst nach 3-fachem Überstreichen deckt, kostet in der Gesamtsumme nicht nur mehr, sondern raubt Ihre Zeit, welches als Kosten anzusehen sind. Sie sollten rechtzeitig nach Sonderangeboten Ausschau halten und diese, nach Möglichkeit, trocken und frostsicher einlagern. Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn der vorhandene Untergrund (Rohwand) aus irgendeinem Grund ölig oder nicht saugfähig sein sollte, existieren spezielle Wandfarben um ein unschönes “Durchschlagen” dieses Untergrundes beim neuen Anstrich zu verhindern.

Die beste Vorgehensweise ist eine detaillierte Aufstellung der benötigten Materialien und Werkzeuge! Dies sollte in aller Ruhe und Bedacht erstellt werden! Am besten mit einem erfahrenen Handwerker oder Handwerklich geschicktem Bekannten. Das einsparpotenzial bei einer gut organisierten Renovierung in Eigenleistung sind enorm. Es können mehrere hundert Euro sein!

Planen Sie Ihre Renovierungszeit und die Zeit für ihren Umzug und Einzug in die neue Wohnung oder Einfamilienhaus mit genügendem zeitlichen Reserven ein!

Glauben Sie mir, wenn Sie einen Monat mehr Miete bezahlen müssen ist in Bezug gesehen auf den ganzen Stress und Ärger den Sie sich, durch zu knappe Kalkulation für den Umzugszeitrahmen ersparen,  in keinem Verhältnis.

Aber nun zu den Kosten.

Eine einfache Regel besagt: Ihr Zeit ist Geld. Nicht umsonst nennt man bei den Banken die Eigenleistung, welches zum Teil in Baufinanzierungen mit einfließt als “Muskelhypothek”. Aber wie viel haben Sie von diesem unsichtbaren Kapital?

Reicht die Motivation und die Vorstellung dass Sie tausende von Euros einsparen können aus?

Folgendes müssen Sie sich realistisch vor Augen führen: Wir sprechen hier von der Tatsache, dass Sie über Wochen, wenn nicht Monate eine doppelte Belastung ausgesetzt sind. Sie gehen Arbeiten, anschließend auf ihre Baustelle. Und das jeden Tag. Ein entspannendes Wochenende mit der Familie oder Freunden ist in absehbarer Zeit nur eingeschränkt möglich. Sprechen Sie diese Tatsache in der Familie offen und ehrlich durch. Jeder sollte hierbei einverstanden sein und sich der Arbeit voll bewusst werden. Ein Kompromiss kann hierbei das intakte Familienleben gefährden!

Haben Sie genügend Kapital, um Handwerker bezahlen zu können? Dann machen Sie dies! Eine Eigenleistung im Hausbau wäre für Sie in diesem Fall nur ein Verlustgeschäft, wenn Sie durch ihre reguläre Arbeit mehr Geld verdienen würden als auf Ihre Baustelle zu arbeiten. Machen Sie eine einfache Gegenrechnung: Was würde ich mit Überstunden oder einem neuen, erfolgreich abgeschlossenen Auftrag verdienen und welches Sparpotential hätte ich, wenn ich in Eigenleistung eine bestimmte Arbeit auf meiner Baustelle selber ausführe? Vielleicht ist der Unterschied so gering, dass Sie diese Arbeit lieber regulären Handwerkern ausführen lassen. Sie haben durch Ihre reguläre Arbeit mehr Kapital generiert als die Kosten der regulären Handwerker betragen. Also haben Sie Kapital sparen können und sogar noch Geld verdient. Hier hätten Sie mit Eigenleistung im Hausbau am falschen Ende gespart.

Haben Sie genügend handwerkliches Geschick? Sie sollten die Arbeiten in ihrer Wohnung oder Einfamilienhaus, welche Sie in Eigenleistung ausführen möchten, gut beherrschen und Konsequenz mitbringen.

Setzen Sie sich einen zeitlichen Limit. Jeden Tag. Arbeiten Sie nicht bis spät in die Nacht. Die Konzentration lässt nach, die Unfallgefahr steigt rapide, Sie machen Fehler.

Wenn Sie vor lauter Müdigkeit unachtsam werden und in einen Nagel treten oder von der Leiter fallen, haben Sie Ihr einzig wirklich wertvollstes Gut aufs Spiel: ihre Gesundheit. Außerdem wäre ihr gesamter Terminplan in Gefahr. Was außerdem als Konsequenz, die nachfolgenden Handwerker behindert und evtl. mit Mehrkosten verbunden ist. Eine Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft für ihre Region ist in jedem unumgänglich, um Unfälle bei den Umbauarbeiten abzusichern.

Aber zurück zu den Arbeitsabläufen.

Es genügt eine Arbeit nur einmal machen zu müssen. Nach einem Fehler müssen Sie evtl. am nächsten Tag den Fehler korrigieren und dieselbe Arbeit erneut verrichten. Sie haben Geld in Form von Zeit und Material verloren!

Arbeiten Sie lieber jeden Tag nur 2-3 Stunden an Ihrem Haus oder Wohnung, das allerdings konsequent bis zur Fertigstellung der angestrebten Arbeit. Zwei Stunden Ihrer Arbeit haben Ihnen ca. 64.- € Handwerkerlohnkosten gespart.

Wie vorhin schon erwähnt, sollten Sie in Zusammenarbeit mit Handwerkern ihre Fähigkeiten noch genauer einschätzen können.  Terminlich müssen Sie sich genauso an einen bestimmten Zeitplan halten wie die Handwerker um unnötige Verzögerungen weitgehend auszuschließen zu können. Verzögerungen kosten Zeit und somit Geld. Eine Arbeit muss ins andere übergreifen. Handwerker haben meistens verschiedene Projekte einzuplanen und andere Bauprojekte zeitlich zu kalkulieren. Natürlich können manchmal unerwartete Ereignisse in einem Bauprojekt auftreten, die  Verzögerungen mit sich ziehen. Aus diesem Grund sollte jeder am Bau beteiligte eine gewisse gegenseitige Toleranz mit sich bringen.

Um auf die Kernfrage zurückzukehren, bezüglich den individuellen Ansprüchen, müssen wir jetzt einen Schnitt machen. Bis jetzt haben Sie Ihr neues Einfamilienhaus oder neue Wohnung nur “Grundrenoviert” also Tapeten und evtl. vorhandene Holzdecken erneuert oder ganz entfernt. Für manche Bauherren ist hier schon Schluss und es kann Wohnungs- oder Hauseinweihung gefeiert werden. Für Andere ist dies erst ein Drittel der Strecke bis zu der fertigen Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus.

Um eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus ganz individuell den eigenen Bedürfnissen anzupassen sind oft grundlegende Veränderungen  an der Bausubstanz notwendig. Hier werden Sie es nicht vermeiden können Profis hinzuzuziehen. Bitte keine Selbstversuche bei Veränderungen an Wänden oder Decken um Kosten der Fachleute zu sparen! Dies kann fatale irreparable und lebensgefährliche Schäden verursachen. Ein Architekt oder Maurermeister ihres Vertrauens kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihre Wünsche bezüglich den Veränderungen an der Bausubstanz genügen.

Wenn Sie die Frage nach den notwendigen Umbaumaßnahmen grundsätzlich und mit allen Details mit fachkundigen Personen erörtert, kalkuliert und berechnet haben, kann über eine tiefgreifende Eigenleistung im Rohbau einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses nachgedacht werden. Wie schon erwähnt müssen Sie sehr gute Handwerkliche Fähigkeiten mitbringen um Rohbauarbeiten in Eigenleistung ausführen zu können.

Eigenleistung beim Hausbau berechnen und einschätzen Teil 1

Eigenleistung beim Hausbau berechnen und einschätzen Teil 1

Für viele zukünftige Bauherren und Häuslebauer ist dies ein entscheidender Faktor welches über die Realisierung des Eigenheimes entscheidet. Hierbei spielt es keine Rolle ob es sich um ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung handelt. Der Aufwand ist in beiden Fällen ziemlich identisch. Eine komplett zu renovierende Eigentumswohnung in einem Häuserblock im 5-ten Stock mit drei Zimmern hat so ziemlich den gleichen Arbeitsaufwand, als ein kleines Einfamilienhaus mit ca. 85 m2 Wohnfläche allerdings mit “nur” 1,5 Stockwerken.

Das wichtigste Kriterium ist, die eigene Eigenleistung richtig einschätzen zu können, und dies anschließend in eine Art “Gewinn-Verlust-Tabelle” zu übertragen. Hiermit hätten Sie den ersten Schritt getan um Ihre Eigenleistung beim Hausbau zu berechnen. Das gleiche gilt natürlich auch für eine Eigentumswohnung. Um es noch einmal deutlich hervorzuheben: schätzen Sie Ihre Eigenleistung, also die Zeit welches Sie realistisch in Ihr Eigenheim investieren können ohne Kompromisse ein. Eine Aussage wie z.B. “das wird schon gehen…” ist der beste Weg um sich hoffnungslos in eine Sackgasse zu manövrieren aus, dem nur noch eine teure schnellsuche nach einem Handwerker führt.

Am besten Sie beginnen mit einer einfachen Frage, sobald Sie Ihr zukünftiges Eigenheim gefunden, aber noch nicht gekauft haben: Welche Ansprüche stelle ich an mein zukünftiges Eigenheim?

Aus dieser Frage lässt sich gleich die nächste Frage formulieren: In welchem Zustand ist das zukünftige Haus oder die Wohnung?

Und die dritte Frage ist: Zu welchem Zweck möchte ich das Haus oder die Wohnung kaufen? Hierbei sollte auch die Zukunft mitberücksichtigt werden (Demographie, Verwendungszweck).

Zu Frage eins: Wenn Sie ein hübsches kleines Einfamilienhaus oder eine Wohnung gefunden haben sollten Sie sich schon bei der ersten Begehung im Geiste vorstellen, wie Sie in diesem Haus oder Wohnung leben. Sind die Zimmeraufteilungen und die Himmelsausrichtung (z.B. Wohnzimmer nach Süden? ) nach Ihren Bedürfnissen, oder müssen aufwändigere Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Sind Treppen (marode Holzteppen) und Außenwände (Anzeichen von Schimmel oder muffiger Geruch) in einem guten Zustand? Ein fachkundiger unabhängiger Berater (Gutachter) ist hier von großem Vorteil.

Im folgenden Artikel: Eigenleistung beim Hausbau berechnen und einschätzen Teil 2 erörtern wir diese Fragen ausführlicher.

Was umfasst eine Massivbauweise beim Hausbau

Der Wunsch zu Bauen
Zukünftige Bauherren werden sich zunächst geeignete Grundstücke für ihr Bauvorhaben suchen. Damit legen sie bereits den Grundstein für den Hausbau, das neue Zuhause. Schnell stellt sich dann die Frage nach der Bauweise: Massivhaus oder Fertighaus?

Die unterschiedlichen Bauweisen
Die Konstruktion von Massivhäusern besteht aus den klassischen Baustoffen Mauerwerk und Beton, die als Raum umfassende Bauteile auch die Tragkonstruktion bilden. Fertighäuser werden mit vorgefertigten Elementen, häufig Holzbauteilen, errichtet. Durch die Elementmaße ergeben sich vorgegebene Raummaße. Auch ein Massivhaus kann mit vorgefertigten Bauteilen, z.B. Betonfertigteil-Decken, hergestellt werden, um die Bauzeit zu verkürzen. Diese Fertigteile werden jedoch spezifisch für das jeweilige Bauvorhaben nach den notwendigen Maßen gefertigt. Kleinformatige, „klassische“ Mauersteine lassen nahezu jedes Raummaß zu, großformatige Steine, meist aus Porenbeton, lassen sich auf die erforderlichen Maße zuschneiden.

Die Vorteile der Massivbauweise
Mineralische Baustoffe, wie Mauersteine, Beton, Putz, haben bauphysikalische Eigenschaften, die ein angenehmes und gesundes Raumklima garantieren. Mauerwerk hat gute Wärmedämm- und Wärmespeicher-Eigenschaften, sodass bereits durch die Massivhaus-Konstruktion, ergänzt durch entsprechende Wärmedämmmaterialien, die Grundlage zum energieeffizienten Bauen gegeben ist. Durch Wärmespeicherung wird an warmen Tagen die Wärme aufgenommen und an kalten Tagen wieder an die Raumluft abgegeben. Massive und damit schwere Bauteile bieten einen erhöhten Schallschutz, da sie schlechter die Schwingungen der Schallwellen aufnehmen und weitergeben. Auch bei einem Brand widerstehen sie dem Feuer länger als andere, leichter entflammbare Baustoffe, wie z.B. Holz. Massive Fassaden sind nahezu wartungsfrei, so dass die Instandhaltungskosten beim Massivbau sehr gering sind. Durch die lange Lebensdauer massiver Konstruktionen und Materialien entsteht ebenfalls ein Vorteil gegenüber der Leichtbauweise. Damit überwiegen die Vorzüge gegenüber dem Nachteil der etwas längeren Bauzeit und u.U. geringfügig höheren Kosten im Vergleich zu Fertighäusern. Die Massivhäuser in Eichstetten nutzen die Vorteile der traditionellen Massivbauweise und gewährleisten dadurch Solidität, Standfestigkeit und Wertbildung.

Die Organisation als zentraler Erfolgsfaktor beim Hausbau

Jene jungen Familien und Paare, die sich in der heutigen Zeit vornehmen ein Haus zu bauen, nehmen sich bekanntlich viel vor. Sowohl finanziell als auch organisatorisch bedeutet eine eigene Baustelle einen großen Aufwand. Die Freizeit, die neben Beruf und Familie normalerweise zum Entspannen und Erholen da sein soll, wird über Monate hinweg fast ausschließlich auf der Baustelle verbracht. Die Gedanken sind während der gesamten Dauer eines solch großen Bauprojektes nur auf ein Ziel fokussiert. Jeder ausgegebene Euro der in den Hausbau investiert wird muss gut überlegt sein. All diese Aspekte sind keine Szenarien die sich für die Betroffenen unwahrscheinlich anmuten. Tatsächlich ist es für viele junge Familien und Paare, die sich den Traum des Eigenheims erfüllen wollen, Realität, dass sich für eine gewisse Zeit alles um ein Thema, nämlich den Hausbau, dreht.

Nicht etwa die Kosten oder die Zeit sind jene kritischen Faktoren, die von vielen angehenden Hausbesitzern beim Planen ihres Bauprojektes unterschätzt werden. Vielmehr ist es der organisatorische Aufwand, den ein solch großes Bauprojekt mit sich bringt. Hierbei handelt es sich etwa um die Koordination der verschiedenen Arbeitsschritte und Maßnahmen zur Vorbereitung, der Kommunikation mit dem Bauunternehmer und anderen Firmen, das Einholen der behördlichen Genehmigungen, die Einhaltung bestimmter gesetzlicher Bestimmungen, die Rekrutierung von Helfern auf der Baustelle und nicht zuletzt um die Organisation der Finanzierung.

Um bei all diesen Dingen den angehenden Hausbesitzern bestmöglich zur Seite zu stehen, haben in den letzten Jahren viele Bauunternehmer Angebote und Dienstleistungen konzipiert, welche den organisatorischen Aufwand um ein Haus zu bauen eindämmen sollen. Eine dieser Dienstleistungen ist etwa die Bereitstellung einer so genannten Checkliste zum Bauen seitens des Bauunternehmers. Diese Checkliste wird in jeder Phase des Bauens gemeinsam von Bauunternehmer und Bauherr geführt. Laufend können so die anstehenden Arbeiten und Maßnahmen geplant, der Fortschritt des Gesamtprojekts überwacht und die Kosten in einem gewissen Rahmen gehalten werden.

Selbst gebautes Haus nach Scheidung wieder verkaufen

Es gibt leider immer noch viele Häuslebauer, die schon nach wenigen Jahren, ihr selbst gebautes Haus wieder verkaufen müssen. Der häufigste Grund für den „Zwangs“-Verkauf ist die Trennung bzw. Scheidung der Lebenspartner, die das Haus gemeinsam erbaut haben.

In den meisten Fällen sind die Ehepartner durch den gemeinsamen Eintrag im Grundbuch und Hypothekenverträgen gezwungen, das Haus zu verkaufen, da das finanzielle Risiko für den einen Partner, der das Haus eventuell weiter bewirtschaften möchte, zu hoch ist.

Bei fast allen Scheidungsfällen kommt es dementsprechend nach der Trennung zum Verkauf des Hauses. Nun stehen die Immobilienbesitzer vor dem Problem, wie sie ihr Haus am besten und schnellsten verkaufen können. Im ersten Schritt sollten die Eigentümer eine Hausbewertung vornehmen lassen, denn den Wert eines Hauses zu ermitteln, ist gar nicht so einfach.

Eine erste Orientierung bei der Hausbewertung bilden die Immobilienpreise der jeweiligen Stadt. So kostet ein Einfamilienhaus im Durchschnitt mehr als ein Doppelhaus oder ein Reihenhaus. Zudem ist die Lage der Immobilie eine wichtige Komponente bei der Ermittlung des Verkehrswertes des Hauses. Wenn Sie beispielsweise ein Haus in Hamburg besitzen, das nördlich der Elbe liegt (z.B. in Blankenese),  dann liegt der Verkaufspreis in der Regel deutlich über dem Preis eines Hauses südlich der Elbe (z.B. Wilhelmsburg). Wichtige Kriterien zur Bewertung einer Lage sind z.B.:

  • Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, Einkaufszentren, Cafés, etc.
  • Nähe zu Wasser, Parks, Grünflächen
  • Umliegende Bebauung und Verdichtung

Die Lage einer Immobilie hat einen wesentlichen Einfluss auf den Wert des Grundstückes, der wiederum in die Ermittlung des Verkehrswerts des Hauses mit einfließt. Zur Wertermittlung eines Hauses wird häufig das Vergleichswertverfahren herangezogen, um den Verkehrswert zu bestimmen. Beim Vergleichswertverfahren wird der Wert einer Immobilie aus dem Wert vergleichbarer Immobilien abgeleitet.

Nach der Ermittlung des Wertes Ihres Hauses können Sie sich an die Vermarktung der Immobilie machen. Da gerade im Scheidungsfall ein schneller Verkauf häufig von Nöten ist, sollten Sie einen kompetenten Immobilienmakler mit dem Verkauf beauftragen, da dieser Ihnen ein Großteil der Vermarktungsarbeit abnimmt und Sie auch professionell unterstützen kann. Eine gute Übersicht, wo Sie den Makler für Ihre Region finden, bietet das Maklerverzeichnis.org.

Ein Grundstück vor dem Hausbau bewerten lassen

Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu bauen, müssen sehr viele Fragen im Vorfeld abgeklärt werden. Zunächst muss über den Standort entschieden werden. Wer ortsunabhängig ist, kann selbstverständlich aus einer wesentlich breiteren Palette wählen als derjenige, der aus beruflichen oder privaten Gründen nur einen engeren Radius in die Standortwahl einbeziehen kann.
Wichtig sind auch in jedem Fall die Verkehrsanbindung und die Infrastruktur des zukünftigen Wohnortes. Hat man sich für einige Orte entschieden, die in die engere Wahl kommen, beginnt die anregende Suche nach einem geeigneten Baugrundstück. Anregend deshalb, weil man durch Ortsbesichtigungen immer neue interessante Eindrücke gewinnt und sich im Geiste bereits das Traumhaus auf dem unbebauten Grundstück vorstellen kann.

Aber es ist Vorsicht geboten. Da man im Normalfall nur ein Mal im Leben die große Aufgabe Hausbau bewältigt, ist es empfehlenswert, an die Auswahl des Grundstücks strengste Maßstäbe anzulegen. Darüber hinaus sollte man, wenn man sich für ein Grundstück entschieden hat, sehr genau untersuchen, ob die Angaben des Verkäufers einer kritischen Prüfung standhalten.

Dazu dient unter anderem eine Grundstücksbewertung. Diese Aufgabe sollte man einem Experten übertragen, denn in die Grundstücksbewertung eines unbebauten Grundstücks fließen Kriterien mit ein, die sonst vom zukünftigen Käufer selbst eruiert werden müssten, zum Beispiel bezüglich Baulasten oder eingetragener Rechte Dritter. Man kann eine Grundstücksbewertung von einem unabhängigen Gutachter durchführen lassen, allerdings haben auch Geldinstitute, die sich auf die Finanzierung von Immobilien spezialisiert haben, meist einen entsprechenden Gutachter, der diese Grundstücksbewertung übernehmen kann. Auch seriöse Immobilienmakler können eine Grundstücksbewertung durchführen, oftmals beauftragen diese aber ihrerseits einen unabhängigen Gutachter.

Baufinanzierung beim Hausbau

Durch ständig steigende Mieten kommt mittlerweile jeder an einem Punkt, wo sich die Frage stellt, ob eine Baufinanzierung der eigenen Immobilie nicht günstiger ist, als jeden Monat die Miete zu bezahlen. In den vergangenen Monaten wurde der Leitzins durch die EZB erneut gesenkt, was für Häuslebauer, Wohnungskäufer und Anschlussfinanzierer erfreulich ist.

Aus diesem Grund sollte jeder, der plant, sich eine Immobilie anzuschaffen und über etwas Eigenkapital verfügt, die zeitliche Entscheidung über einen Immobilienkauf nicht  zu weit hinausschieben. Die sehr günstigen Zinsen werden durch die Krise in Europa noch begünstigt,  was die Käufer verunsichert und gleichzeitig die Immobilienpreise steigen lässt. Dies ist zwar widersprüchlich, allerdings nachvollziehbar. Wohnraum wird in Ballungsgebieten knapp. Vor allen Dingen sind kleinere und Objekte mittlerer Größe gefragt. Aus diesem Grund ist die Preissteigerung bei diesen Objekten besonders spürbar.

Tatsache ist allerdings, dass Miete jeder zahlen muss. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, warum nicht die eigene Immobilie über einen Darlehen finanzieren?

Die Zinssätze liegen momentan bei ca. 2,5 – 4,0 % für eine Neufinanzierung einer Immobilie.  Wer sich eine Zinsbindung auf 10 Jahre sichert, kann von einem Durchschnittszins von  ca. 2,90 % ausgehen. Im Vergleich, vor 10 Jahren lag der durchschnittliche Bauzins bei ca. 6,00%.

Allerdings sollten Interessenten trotz Werbungsdruck kühlen Kopf behalten und die verschiedenen Konditionen der Finanzierungsanstalten mit Bedacht vergleichen, damit die Freude am neu erworbenem Immobilieneigentum für lange Zeit bestehen bleibt.

Hausbau und junges Familienglück unvereinbar?

Man stelle sich folgendes Szenario vor: ein junges Paar, er 27 Jahr alt, sie 26 Jahre alt, beschließen ihre Zukunft gemeinsam zu gehen und heiraten im Kreis ihrer Familie und ihrer besten Freunde. Kurz danach beschließen sie ihre gemeinsame Wohnung in der Stadt aufzugeben und sich in ihrem Heimatort ein Haus zu bauen. In der Landidylle haben sie schließlich den geeigneten Grund gefunden, wo in knapp 1,5 Jahren ihre Eigenheim stehen soll. Die Planungsarbeiten beginnen und sie einigen sich darauf in etwa einem halben Jahr mit dem Bau zu beginnen. Auf Basis dieses Zeitplans gehen die beiden zu ihrer Hausbank und nehmen einen Kredit über 250.000 Euro auf. Den Rest, der ihnen an finanziellen Mitteln zum Hausbau fehlt, leihen sie sich bei ihren Eltern. Wenige Tage darauf erfahren die beiden, dass sie Zwillinge erwarte und Eltern werden.

An diesem Punkt stellt sich unweigerlich die Frage, mit welchem Kunststück man als junges Paar diese Lebenssituation meisten soll. Sich dafür zu entschließen, ein eigenes Haus zu bauen und sich damit hoch zu verschulden ist bereits eine große persönliche und natürlich auch finanzielle Belastung für die Frischvermählten. Zum selben Zeitpunkt Zwillinge zu erwarten erleichtert diese Situation auch nicht unbedingt. So oder ähnlich ergeht es aber vielen jungen Paaren, die sich einerseits den Traum eines Eigenheims erfüllen wollen, andererseits aber auch planen eine Familie zu gründen.

Wohnzimmer

Oberste Priorität in solchen Situationen ist es wohl den Überblick zu bewahren und Schritt für Schritt den Plan des Eigenheims bzw. jenen der eigenen Familie zu realisieren. Zu hoffen ist in dieser Situation natürlich auch, dass keine zusätzlichen Kosten beim Haus bauen entstehen und man mit dem veranschlagen Geld auskommt. Zu diesem Zweck führen viele beim Bauen eine genaue Checkliste darüber, was sie planen wofür auszugeben. Weiters hilf diese Checkliste rund um das Thema Bauen Termine im Auge zu behalten und nicht auf wichtige Meilensteine im Rahmen des Bauprojektes zu vergessen. Nur so können die Kosten im Rahmen gehalten werden, das Bauprojekt fristgerecht fertiggestellt werden und die junge Familie rechtzeitig in ihre neues Heim einziehen.

Bei den Eigenleistungen nicht überschätzen – Nachfinanzierungen sind sehr teuer

Der Bau eines eigenen Hauses ist ein Vorhaben, welches präzise Planung erfordert und darüber hinaus auch in finanzieller Hinsicht eine große Herausforderung darstellt. Wer handwerkliches Geschick besitzt, kann dabei durch Eigenleistungen die Kosten senken und somit das Eigenkapital entsprechend erhöhen. Trotzdem sollte man bei der Kalkulation der eigenen Möglichkeiten sehr vorsichtig agieren, denn Arbeiten am eigenen Haus sind sehr zeitaufwendig. Wer also selbst Hand anlegen möchte, muss dies im Regelfall neben seiner Erwerbsarbeit tun, was das Zeitbudget erheblich einschränkt. Eine zu großzügige Auslegung kann jedoch teuer werden, weil in einem solchen Fall eine Nachfinanzierung fällig wird, die hohe Zinskosten mit sich bringt. Nachfolgend wird deshalb aufgezeigt, was eine Nachfinanzierung ist und wann diese genau erforderlich wird.

Was ist eine Nachfinanzierung?

Bei einer Nachfinanzierung handelt es sich um einen zusätzlichen Baukredit, der immer dann notwendig wird, wenn die Kosten für das eigene Bauvorhaben später höher ausfallen, als zunächst gedacht. In einem solchen Fall braucht man sehr schnell eine Aufstockung der Kreditsumme, was die Banken sich in der Regel mit recht hohen Zinssätzen bezahlen lassen. So kann es also passieren, dass eine Nachfinanzierung den Kostenrahmen der ursprünglichen Immobilienfinanzierung deutlich sprengt und damit die gesamte Planung auf den Kopf stellt.

Wann kommt eine solche Finanzierung in Frage?

Eine Nachfinanzierung muss immer dann angedacht werden, wenn man als Bauherr plötzlich vor höheren Kosten steht als zunächst gedacht. Diese können beispielsweise durch Verzögerungen beim Bau oder zusätzliche Leistungen auftreten, die sich erst während des Baus als erforderlich erweisen. Darüber hinaus stellt auch ein zu knapp kalkulierter Finanzierungsrahmen einen großen Risikofaktor dar. Wer zudem die Eigenleistungen an seinem Haus zu großzügig plant und später bestimmte Leistungen gar nicht erbringen kann, muss entsprechend zusätzliches Kapital für die Handwerker aufbringen. Gerade dies kann dazu führen, dass die ursprüngliche Kreditsumme nicht ausreicht, um den Bau komplett fertig zu stellen. Eine nachträgliche Aufstockung der ursprünglichen Kreditsumme wird zudem nur in seltenen Fällen gewährt.

Warum ist eine Nachfinanzierung teurer als ein herkömmliches Hypothekendarlehen?

Die Zinskosten für einen zusätzlichen Kredit sind im Regelfall deutlich höher als bei einem herkömmlichen Hypothekendarlehen. Der Hauptgrund dafür liegt in den fehlenden Sicherheiten, denn da die ursprüngliche Baufinanzierung bereits mit einer Grundschuld besichert ist, wird dies bei der Nachfinanzierung üblicherweise nicht durchgeführt. Die fehlende Absicherung und der oftmals sehr zügige Kapitalbedarf sorgen dafür, dass man ein weniger vorteilhaftes Angebot auswählen muss und somit hohe Zusatzkosten zu tragen hat. Da man zudem bereits mit der Baufinanzierung eine hohe Kreditbelastung aufweist, zeichnet die eigene Bonität ein nicht allzu positives Bild für einen zusätzlichen Kredit.

Wie kann man eine nachträgliche Finanzierung umgehen?

Glücklicherweise gibt es einige Maßnahmen, die dabei helfen können, eine nachträgliche Finanzierung mit hohen Kosten zu vermeiden. So sollte man den Finanzierungsbedarf und die Eigenleistungen eher konservativ planen und eine Sicherheitsreserve einbauen. Wer seine Kreditsumme also von vornherein um ca. 3-5% höher ansetzt, kann das zusätzliche Kapital für Notfälle nutzen und die Kosten entsprechend niedrig halten. Viele Banken stellen mittlerweile eine solche Reserveoption von bis zu 20.000 Euro zur Verfügung und man muss keine zusätzlichen Gebühren oder Zinsen zahlen, wenn die Reserve doch nicht in Anspruch genommen wird. In Bezug auf die Eigenleistungen ist es zudem wichtig, das begrenzte Zeitbudget zu überblicken und eine sehr vorsichtige Kalkulation der eigenen Möglichkeiten vorzunehmen. Auf diese Weise verhindert man böse Überraschungen und kann sich schon bald auf die eigenen vier Wände freuen.

Fazit

Als Fazit lässt sich festhalten, dass eine Nachfinanzierung oftmals hohe Zinskosten mit sich bringt, weil keine Sicherheiten gestellt werden können und das Geld oftmals zügig benötigt wird. Es kann immer passieren, dass der Bau eines Hauses teurer wird als zunächst gedacht, was eine zusätzliche Reserve bei der Baufinanzierungssumme nötig macht. Wer zudem die Eigenleistungen konservativ plant und sich nicht übernimmt, benötigt später keine zusätzlichen finanziellen Mittel für entsprechende Fachleute. Mit einer guten Planung und einer entsprechenden Sicherheitsreserve stellt die eigene Baufinanzierung also kein Problem dar und Nachfinanzierungen werden im Regelfall überflüssig.

Quelle: www.Immobilienfinanzierung.com

Hausbau und Kalkulation

Hausbau und Kalkulation

Bauherren müssen sich Zeit für die Baufinanzierung nehmen

Besonders Bauherren nehmen sich für die Baufinanzierung oft nur wenig Zeit. Dabei ist eine gründliche Vorbereitung der Finanzierung ungemein wichtig.

Wer seinen Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, kommt um die Aufnahme eines Immobiliendarlehens nicht herum. Die meisten Bauherren sind dazu gezwungen, zumindest einen Teil ihres Vorhabens zu finanzieren – anders wäre es kaum möglich, ein solches Vorhaben finanziell zu bewerkstelligen.

Wer heutzutage eine Baufinanzierung abschließen möchte, hat es vergleichsweise leicht. Zahlreiche Banken versprechen eine schnelle Darlehensvergabe. Vor allem Direktbanken machen Immobiliendarlehen leicht zugänglich. Allerdings ist diese Leichtigkeit nicht immer von Vorteil. Gerade für Bauherren kann sie schnell zu einem Nachteil werden, der spürbare finanzielle Folgen nach sich zieht.

Eine der größten Herausforderungen ist die Finanzierungsgestaltung. Die optimale Baufinanzierung ist gleich anhand mehrerer Eigenschaften zu erkennen. Hierzu zählt vor allem die Tatsache, dass das Immobiliendarlehen zu einem hervorragenden Zinssatz aufgenommen wird. Dieser Punkt ist ungemein wichtig: Wer teuer finanziert, zahlt ordentlich drauf. Selbst wenn Zinsunterschiede auf den ersten Blick nur gering erscheinen, können sie beachtenswerte Mehrkosten nach sich ziehen, die im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit mehrere tausend Euro betragen.

Ebenso wichtig ist es, die Immobilienfinanzierung auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Das typische Darlehen von der Stange, das über eine Zinsbindung von zehn Jahren verfügt und ein jährliches Sondertilgungsrecht von fünf Prozent aufweist, ist nicht für jeden Bauherren geeignet. Unter Umständen muss das Darlehen eine besonders hohe Flexibilität bieten – dies kann es aber nur, wenn man sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema Baufinanzierung beschäftigt und gezielt nach dem passenden Darlehen sucht.

Clever ist es für die Suche unabhängige Portale wie beispielsweise Immobilienscout24 zu nutzen um das perfekte Darlehen für die gebotene Situation zu finden.

Es ist wichtig, sich  Zeit zu nehmen

Im Grunde ist es gar nicht so schwierig, ein solches Immobiliendarlehen zu finden. Im Wesentlichen kommt es nur darauf an, sich die erforderliche Zeit zu nehmen. Doch gerade Bauherren tun sich damit oft schwer – besonders wenn vorgesehen ist, große Eigenleistungen zu erbringen. In solch einem Fall verschlingen Planung und Vorbereitung des Bauvorhabens eine Menge Zeit. Gerade technische Aspekte wirken oftmals sehr wichtig, weshalb das Thema Baufinanzierung gerne nur oberflächlich betrachtet wird und viele Interessenten auf eine schnelle Finanzierungszusage abzielen. Doch clever ist dies nicht: Ein exakt auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmtes Immobiliendarlehen ist Gold wert.

Artikel