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Der Baugrund beim Hausbau

Die genaue Dokumentation von der Baugrundsituation auf dem Baugelände zählt zu den ersten Schritten bei der Planung eines Hauses. Hierzu wird in erster Linie der Aufwuchs auf dem Grundstück dokumentiert.

Diese Dokumentation beinhaltet das Erhalten und den Schutz von Bäumen auf Grundlage von Gesetzen und Vorschriften seitens der Behörden während und nach der Baumaßnahme. Des Weiteren müssen evtl. vorhandene, manchmal versteckte, Hindernisse erkundet werden. Dies gehört zu der Ausführungsvorbereitung beim Hausbau. Ebenso treten bei Grundstücken unterschiedliche Grundwasserverhältnisse auf, die vor dem Baubeginn geklärt werden müssen.

Grundleitungen, Kabel, überschüttete Reste von früheren Bauwerken oder sogar archäologische Befunde können die Erstellung eines Bauwerkes massiv behindern oder sogar ganz zum Stillstand bringen bis hin zum absolutem Baustopp.

Die Rechte Dritter (Wegerecht, Geh recht oder besondere Bedingungen für die Zu- und Abfahrt auf dem Baugrundstück) können ebenfalls für die Ausführung des Hausbaus als mögliche Behinderung angesehen werden.

Sollte das Bauobjekt in der unmittelbaren Nähe von anderen Gebäuden erstellt werden, sind die Fundamentierung (Gründung) und deren Tiefe der vorhandenen Gebäude unbedingt vor Beginn Ihrer Baumaßnahme zu dokumentieren. Hierzu werden auf Grundlage von Fotos und falls nötig, mit einem gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens der Zustand der bestehenden Gebäude vor Beginn des Hausbaus festgehalten.

Eine Baugrunduntersuchung und Ermittlung ist bei jeglichem neu zu Errichtendem Gebäude unerlässlich und sollte (fast) immer durchgeführt werden. Einzige Ausnahme ist die Situation, wenn ein Haus direkt neben dem zu erstellenden Gebäude mit genau identisch tiefem Fundamentierung erstellt worden ist. Hierbei liegt das Risiko trotzdem beim ausführenden Planer.

Bei der Baugrunduntersuchung wird die Belastung des vorhandenen Baugrundes festgestellt um anschließend die Fundamentierung (Art und Dimensionierung der Fundamente) festlegen zu können. Weiterhin wird es für die Grundrissenticklung bei einem schwierigen Baugrund benötigt. Nicht zuletzt ist die Sicherungsmaßnahme beim Baugrubenaushub von der Bodenbeschaffenheit abhängig.  Als letzten Punkt sollte die Klarheit des Aufmaßes bei der Abrechnung für den Baugrubenaushub erwähnt werden.

2 Kommentare zu „Der Baugrund beim Hausbau“

  • Also wenn man ein Haus bauen möchte, sollte man dieses sowieso den Profis überlassen und so etwas von denen überprüfen lassen. Ich denke anders ist das auch nicht wirklich möglich.

    Gruß
    Natascha

  • admin:

    Da haben Sie vollkommen recht!

    Allerdings sollten, meiner Meinung nach, Bauherren gewisse Grundkenntnisse besitzen um Verständnis für das eigene Bauobjekt und den Mitwirkenden zu bekommen.

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