Archiv für Dezember 2009
Betonfundamente wenn man ein Haus selber bauen möchte
Wenn Sie die Schalung der Bodenplatte selber Erstellen wollen, sollten Sie auf einige Punkte achten. Als erstes ist die Beschaffenheit des Untergrundes von Bedeutung. Bei einem weichen und sandigen Untergrund ist die Ausführung der Arbeiten etwas anders gegliedert als bei bindigem Boden.
Der Vorteil eines weichen Bodens liegt darin, dass Sie mit den Arbeiten, wenn Sie Ihr Haus selbst bauen, wesentlich zügiger vorankommen. Allerdings hat diese Arbeitsgeschwindigkeit beim Fundament bauen auch Ihren Preis. Sie müssen die Zeit vom Ausgraben der Fundamente bis zum Betonieren genau koordinieren. Im Sommer genauer als im Winter. Dies hängt damit zusammen, dass Sand ein nicht bindiger Boden ist. Das bedeutet wenn er einmal bewegt worden ist, also die Fundamente ausgegraben wurden, neigt er dazu einzustürzen, weil der Zusammenhalt zwischen den einzelnen Sandkörnern nur gering ist.
Diese Eigenschaft kommt im Sommer viel mehr zum Vorschein als im Winter, wenn der Boden feucht ist. Bei Regen kann er ebenfalls einstürzen da die einzelnen Sandkörner einfach weggewaschen werden. Zu nahe sollten Sie an den Rand der ausgegrabenen Fundamente im sandigen Boden auch nicht treten, da sie ebenfalls einstürzen können.
Bei einem sandigen Boden müssen Sie die Befestigung für die Schalung der Betonplatte des Kellerbodens ca. 40 cm tiefer in den Boden schlagen als die Unterkante des Fundamentes. Bei einem 50 cm tiefen Fundament bedeutet dies, dass die Eisen oder Holzpfähle 90 cm ab Oberkante Gelände in den Boden hineingeschlagen werden müssen.
Wenn Sie die Stelle der Betonfundamente ausgehoben haben, sollten Sie sofort eine Sauberkeitsschicht einbringen, anschließend die benötigten Armierungseisen einlegen und die Fundamente mit maximal einem Tag Verzögerung (im Sommer am besten gegen Abend des gleichen Tages)betonieren.
Bei bindigem und lehmigem Boden ist die Bearbeitung wesentlich schwerer allerdings ist die Einsturzgefahr auch viel geringer. Hier können Sie die ausgegrabenen Fundamente auch einmal zwei bis drei Tage offen lassen ohne dass diese einstürzen.
Für nähere Informationen bezüglich der Erstellung von Fundamenten besuchen Sie die Webseite www.haus-selbstgebaut.de . Hier können Sie in einem eBook von Tamas Banrevy, einem Maurermeister, viele hilfreiche Tipps und Informationen erhalten, wie Sie selber ein Haus bauen können.
Welche Steine für die Außenwände eines Hauses verwenden?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt keine universelle Antwort auf die Frage welche Steine für die Außenwände eines Hauses verwendet werden können. Hierbei spielen viele zusammenhängende Faktoren eine Rolle. Jeder Anbieter von Außenwand Konstruktionen eines Hauses oder Rohbaus wird sein Produkt als das Beste darstellen. Im Kern dieser Frage kann man heutzutage sagen, dass die Baumateralien vom Prinzip her mit früheren Baustoffen zu vergleichen sind, allerdings die Zusammensetzung hat sich etwas geändert.
Tonziegel
Durch diverse neue Wärme- und Klimaschutz Gesetze waren die Anbieter von Baustoffen und Steinen für die Außenwände von Wohnhäusern angehalten Materialien für Außenwände aufzubereiten oder weiterzuentwickeln. Als erstes sind die Anbieter von “Lochziegeln” (auch als Mauerziegel bekannt) für die Weiterentwicklung von so- genannten “einschaligen Mauerwerks” zu nennen. Diese Form von Mauerwerk ist in der Herstellung von Einfamilienhäusern und anderen Bauwerken seit Jahrzehnten mit Erfolg anzutreffen. Einschalig bedeutet, dass es keine weitere Dämmungsmateralien bedarf um benötigte Wärmeschutzverordungen einzuhalten und die Außenwand nur aus einer Reihe Lochziegeln besteht. Hierbei kommt es natürlich auf die “Dicke” der Außenwand an.
Diese Ziegel (z.B. Poroton)bestehen aus Ton und verschieden mineralischen Stoffen, Ziegel und Perlite die ohne chemische Zusätze hergestellt werden. Die Wärmedämmungseigenschaften dieser Steine (Ziegel) hängt mitunter durch die geometrische Anordnung der Kammern (Löchern) in den Ziegeln und die Porosierungsstoffe (wie gemahlene Sägespäne) zusammen. Wandstärken ab 36,5 cm (30 cm mit Kammerfüllung) sind in Einschaligen Bauweise sowohl ökologisch wie auch ökonomisch vertretbar. Hierbei werden auf die Außen- und die Innenseite der Außenwand einfach ein Putz aufgetragen das anschließend die Außenwand des Gebäudes bildet. Die wärme-, brand-und schallschutz Eigenschaften dieses Baustoffes sind ebenfalls hervorragend außerdem ist das Material sehr atmungsaktiv. Die Verarbeitung erfolg mit Dünnbettmörtel oder Mauermörtel (Dämmmörtel!).
Kalksandsteine
Als zweites wären da die Kalksandsteine zu nennen. Kalksandsteine sind Mauersteine die aus Kalk und kieselsäurehaltige Zuschläge (Sand) gefertigt werden. Die Formgebung der Steine für z.B. ein Außenmauerwerk wird mit Druck erreicht. Kalksandsteine haben (je nach Fertigung) eine sehr hohe Druckbelastung und werden aus diesem Grund oft für schlanke (dünne z.B. 17,5 cm breite Außenwände) Konstruktionen (Außenwände eines Hauses) genommen. Die Versetzung erfolgt in einem Dünnbettmörtel oder in Mauermörtel. Diese Steinsorte eignet sich ebenfalls für ein so genanntes “Zweischaliges Mauerwerk”.
Bild Zweischaliges Mauerwerk
Als drittes wäre da noch der Baustoff Beton als Außenwand Material beim Hausbau zu nennen. Die Formgebung von Beton ist beinahe unerschöpflich und für massive Kellerbauten und Außenwände (sowohl unterhalb als auch überhalb der Erde) ist dieser Baustoff nicht mehr wegzudenken. Außer den hier genannten Baustoffen existieren noch weitere Materialien für die Herstellung von Außenwänden für Wohnhäuser und Gebäude. Für weitere Informationen rund um das Thema Haus selber Bauen, Eigenleistung im Hausbau und Baumaterialien für Hausbau besuchen Sie bitte die Seite : www.haus-selbstgebaut.de. Hier wird in einem eBook ein kompletter Rohbau dargestellt und erklärt.
Energiesparen mit Plexiglas
In Zeiten stetig steigender Energiekosten ist Energiesparen ein großes Thema. Wer beim Bauen oder Renovieren Plexiglas einsetzt, kann viel Geld sparen: Plexiglas verfügt von Natur aus über hervorragende Energiespar-Eigenschaften und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem universellen Problemlöser entwickelt.
Besserer Energiehaushalt dank Plexiglas
Stegplatten aus Plexiglas sind nicht nur lichtdurchlässiger als konventionelles Glas, sie bieten je nach Einsatzbereich eine Fülle von Funktionen, die es unter Energieeffizienz-Gesichtspunkten zu einem echten Klimaschützer machen. In Gewächshäusern und Wintergärten sorgen sie bspw. automatisch für einen optimalen Energiehaushalt. Dank ihrer guten Wärmedämmung liegt der Energieaufwand deutlich niedriger als bei herkömmlicher Verglasung. Das senkt einerseits die Heizkosten und schont die Umwelt durch einen verminderten CO2-Ausstoß. Gleichzeitig geht es Bewohnern und Pflanzen durch die hohe Lichtdurchlässigkeit und das gleichmäßige, komfortabel regelbare Klima deutlich besser.
Eine Plexiglas-Stegplatte, wie die ALLTOP SDP, verfügt über einen k-Wert von 2,8 W/m2K. In der Praxis sind damit Heizkosteneinsparungen von 40% und mehr zu erzielen. Diese ausgezeichneten Wärmedämmwerte zusammen mit einer anhaltend hohen Lichtdurchlässigkeit machen Stegplatten aus Plexiglas zum optimalen Verglasungsmaterial.
Wer eine Verglasung mit einem geringeren k-Wert sucht, greift zu den Plexiglas-Stegplatten S4P 32 NO DROP oder zu den mit integriertem Sonnenschutz ausgestatteten HEATSTOP S4P No DROP. Sie weisen einen k-Wert von nur 1,6 W/m2K auf. Dies ist von enormem Vorteil, wenn es um hohe Wärmedämmung und gleichzeitig verlässlichen Hitzeschutz im Sommer geht.
Übrígens: Die vergilbende Kraft der UV-Strahlen kann Plexiglas nichts anhaben. Dafür gibt der Hersteller eine 30 Jahres-Garantie gegen Vergilbung und Lichtverlust!
Es gibt also jede Menge guter Argumente für Plexiglas. Noch mehr Infos zum Thema Plexiglas finden Sie hier: http://www.PLEXIGLAS.TV
Haus selber bauen und der Wärmeschutz
Wenn Sie ein Haus selber bauen möchten, sollten Sie auf den Wärmeschutz besonders achten. Hierbei ist die Dämmung von Bauteilen, die über der Erde liegen, besonders wichtig. Rollädenkästen sind bei Altbauten immer eine Schwachstelle, die zu einem permanenten und nicht unerheblichen Wärmeverlust führt. Hierbei sollten Sie einen Fensterbauer oder Bauschreiner kontaktieren. Wärmegedämmte Rollädenkästen sollten heutzutage, wenn Sie ihr Haus selber bauen oder bauen lassen, eine Selbstverständlichkeit sein.
Eine weitere Alternative stellen Rollädenkästen dar, die von außen an die Fassade oder dem Fensterrahmen befestigt werden. Hierbei wird der wärmeverlustreiche Übergang vom Innenbereich des Hauses zur Außenluft unterbunden. Diese Wärmeschutzmaßnahme kann sowohl bei einem Hausneubau oder im Zuge einer Modernisierung eines bestehenden Hauses eingesetzt werden. Wenn Sie allerdings Ihre Fassaden gestallten möchten, im Sinne von Verzierungen in den Fensterlaibungen, sollten außenliegende Rolladenkästen auf jeden Fall vermieden werden.
Für weitere Informationen und Ratschläge können Sie die Seite http://maurermeister2.wordpress.com/besuchen oder www.haus-selbstgebaut.de .
Die Dämmung von Bauteilen mit einem außen liegenden Wärmeschutz weist überwiegend Vorteile auf. Die Bauteile sind gleichmäßig und lückenlos gedämmt und unterliegen aus diesem Grund nur geringen Temperaturschwankungen (hierzu zählen Fensterstürze, einbindende Decken, Fensterlaibungen,Ringanker usw). Genau aus diesem Grund halten sich temperaturbedingte Rissbildungen in Grenzen. Das Wärmespeicherverhalten der Außenbauteile bleibt erhalten und dient dem Temperaturausgleich des Innenraumes.
Durch genaue Dimensionierung der Dämmschichtdicke wird der Taupunkt weit nach außen verlegt, kann auch kaum Tauwasserbildung im Inneren der tragenden Bauteile entstehen.Hierdurch entsteht eine konstante Oberflächentemperatur, die sowohl im Sommer als auch im Winter eine behagliche Raumtemperatur entstehen lässt.
Die Dämmung von Bauteilen mit einer innenliegenden Wärmedämmung wird bevorzugt, wenn Räume schnell und in der Regel nur für eine kurze Zeit aufgeheizt werden sollen. Ebenso ist diese Dämmungsart für denkmalgeschützte Fassaden geeignet.
Beton bestellen beim Hausbau
Wenn jemand ein Haus selber bauen und den Beton bestellen muss, sollte man schon wissen wie man dieses formulieren sollte. Bevor die Europäisch Bezeichnungen eingeführt worden sind, war die Betonbestellung über Jahre immer die gleiche. Angenommen Sie wollten die Bodenplatte Ihres neuen Hauses mit wasserundurchläsigem Beton gießen und benötigen ungefähr 14 m3 Beton. Sie riefen bei Ihrem Betonlieferanten an und formulierten Ihre Betonbestellung wie folgt:
1. Sie bestellten Ihre angenommenen 14 m3 Beton.
2. Sie gaben die Druckfestigkeitsklasse mir der Bezeichnung “B25″ an.
3. Jetzt kam die Körnung. Also wie “grob” oder “fein” der Beton (eigentlich Stahlbeton) sein soll. Im Allgemeinen bei Einfamilienhäuser ,0-16mm oder 0-32mm.
Als viertes gaben Sie die “Konsistenzklasse” an. Das bedeutet wie “flüssig” Ihr Beton sein sollte. Die nette Dame oder Herr fragte im Allgemeinen immer nach für welches Bauteil der Beton gedacht sei. Die half, Missverständnisse zu umgehen. Die Konsistenzklasse wurde mit der Abkürzung “k1″-”k3″ bzw. KS-steifer Beton, KP-plastischer Beton, KR-weicher Beton (R steht für Regelkonsistenz)dargestellt. Eigentlich sind es 4 Konsistenzklassen, aber uns interessieren nur die ersten drei. Hier hat man nun die Möglichkeit gehabt den Kürzel “wu” dazuzusetzen. Dies bedeutete “wasserundurchlässig” wie anfangs erwähnt. Wenn Sie die Bodenplatte ihres Hauses betonieren, dann wird ein K3 Beton das Richtige sein.
Wenn Sie heutzutage den Beton bestellen wird man Sie zwar immer noch verstehen, aber die offizielle Bezeichnung des Betons mit der Europäischen Normung ist doch etwas anders.
Für die genaue Information besuchen Sie bitte die Seite “Beton bestellen nach EU Norm”. Es ist sehr praktisch, wenn Sie Ihr Haus selber bauen möchten und Sie mit dieser neuen Bestellmethode vertraut sind.
Eine Treppenschalung – Fortsetzung 2
Nachdem das Treppenauge für die Treppenschalung erstellt worden ist, müssen wir die Treppe im Maßstab 1:1 auf die Schaltafeln des Treppenauges aufzeichnen. Auf der Seite “Eine Treppenschalung – Fortsetzung” haben wir bereits Schaltafeln auf die Kanthölzer des Treppenauges aufgenagelt. Die Treppe wurde ebenfalls auf diese Schaltafeln aufgezeichnet. Im nächsten Schritt, wird eine Baudiele am Anfang der Treppenschalung auf den Betonboden des Kellergeschosses positioniert, wie im Bild 1 dargestellt.
BILD 1 BILD 2 BILD 3
Im Bild 2 sehen wir die Abstützung der Treppenaugeschalung gegen die Wand des Treppenhauses im Fußbereich. Dies soll verhindern, das die Treppenschalung bei den Schalarbeiten nach innen rutschen kann. Auf der anderen Seite der Schalung (Bild 3) werden die Kanthölzer mit kleinen Brettern und Stahlnägeln auf den Boden des Kellergeschosses fixiert. Nachdem dies geschehen ist und wir uns sicher sein können, dass die Treppenaugeschalung nicht mehr verrutschen kann, müssen wir die Baudielen des Treppenlaufes an die Treppenhauswand befestigen. Das sollte im Allgemeinen mit Dübeln und Schrauben geschehen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Treppenhauswand nicht als Sichtbetonwand ausgeführt ist. Falls das der Fall sein sollte, müssen wir die Baudiele mit Brettern gegen die Treppenschalung abstützen. Jetzt sollten wir auf den ersten Diele zurückkehren, welches auf den Boden aufgestellt wird (Bild 4).

BILD 4 BILD 5
Im Bid 4 sehen wir den Abstand zwischen der Baudiele auf dem Boden und der Baudiele welcher an der Treppenhauswand befestigt ist. Die angegebenen Maße beziehen sich nur auf diesen speziellen Fall. Diese Maße sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Hierzu zählt Steigungsverhältnis der Treppe ebenso wie die Stockwerkhöhe des Bauobjektes. In Bild 5 sehen wir die erste befestigte Diele an der Treppenhauswand.

BILD6 und BILD 7
Nachdem die erste Diele am Anfang des Treppenlaufes an der Wand befestigt wurde, wird jetzt die zweite Diele an der Längsseite der Treppenhauswand befestigt. Hierbei gehen wir genauso vor wie bei der ersten Diele am Anfang des Treppenlaufes. Durch die Länge der Baudiele, sollten wir jeweils am Anfang und am Ende der Baudiele eine Dachlatte vom Betonboden auf die Baudiele mit Stichnägeln aufbringen, damit wir Sie nicht heben müssen und die Löcher für die Schrauben gebohrt werden können. Im Bild 6 können wir die Situation sehen, allerdings ohne die Dachlatten. Im oberen Bereich des Treppenlaufes der Treppenschalung müssen wir die Baudiele auffüttern, da hier der Treppenlauf einen Bogen beschreibt. Dies kommt durch die Drehung der Treppe zustande. Die Auffütterung des Baudieles der Treppenlaufschalung können wir mit Dachlatten oder schmale Dielstücke erreichen. Diese werden anschließend mit einem Stichnagel an der Baudiele befestigt.
Im Bild 7 sehen wir die letzte Baudiele welche an der Treppenhauswand befestigt werden muss. Wir verfahren hier genauso wie bei der vorherigen Baudiele.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Webseite http://www.haus-selbstgebaut.de/ .
Eine Treppe schalen – Teil 1
Eine Treppe schalen (1. Teil)
Auf dieser Seite möchte ich auf die Schalung einer gewendelten Treppe eingehen. Die einzelnen Schalschritte werden mit Bildern und einigen Beschreibungen erörtert. Wenn man eine Treppe schalen möchte, ist die Stabilität der Konstruktion am wichtigsten.
Der erste Schritt Aufriss der Treppe im Maßstab 1:1

Die Treppe muss im Maßstab 1:1 sowohl auf den Boden als auch auf die Treppenhauswände aufgezeichnet werden. Im zweiten Schritt muss das Ende des Treppenlaufes genau bestimmt werden. Hierbei darf der fertige Fußbodenaufbau auf keinen Fall vergessen werden. Dies entscheidet über die bequeme oder unbequeme Begehbarkeit der Treppe.
Der zweite Schritt (genaue Festlegung des Treppenaustrittes):

Nach diesem Schritt muss das Treppenauge geschalt werden. Hierfür werden Kanthölzer mit einer Abmessung von mind. 8/10 cm senkrecht aufgestellt, wie in den folgenden Zeichnungen zu sehen ist:
Dritter Schritt (Aufstellen von langen Kanthölzern):

Schalung von unten Schalung von oben
Auf dieser Seite können Sie demnächst die Entwicklung der Treppenschalung weiter verfolgen. Für momentane Informationen und Tipps rund um die Eigenleistung am Rohbau, bitte ich Sie die Webseite http://www.haus-selbstgebaut.de/ zu besuchen.
Weitere Informationen bezüglich Treppenschalungen finden Sie auch unter http://maurermeister2.wordpress.com/.
Ein massives Fertighaus bauen aus Porenbeton
Beim Bau eines massiven Fertighauses aus Porenbeton sind Sie bestimmt auf der sicheren Seite. Dies vereint den Kompromiss zwischen Errichtungsgeschwindigkeit und Qualität in einem. Hierbei sollten allerdings die Anbieter sehr sorgfältig untersucht werden. Hierbei geht es nicht nur um den Anbieter von Fertighäusern die Ihr Traumhaus anbieten, sondern sollten auch die Handwerksbetriebe die diese Fertighäuser aufbauen betrachtet werden. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Fertighaus Anbieter und deren Partnern, sind die solideste Grundlage für ein qualitativ hochwertiges Einfamilienhaus aus Porenbeton.
Fertighäuser aus Porenbeton sind genauso massiv wie Häuser aus Tonziegeln. Ohne auf die physikalischen Eigenschaften einzugehen, ist der wesentliche Unterschied für solche Leute die Ihr Haus selber bauen möchten, das Gewicht und die Verarbeitungsmethode der einzelnen Steine. Soweit die Theorie. In der Praxis stellt die Verarbeitung von Porenbeton Steinen bei Fertighäusern manchen ungeübten Bauherren trotzdem vor Problemen. Es beginnt bei der Anlegung der ersten Schicht des Porenbetonmauerwerks des Fertighauses. Diese muß gezwungenermaßen genau im Lot liegen. Wenn die erste Schicht nicht im Lot liegt, werden die nächsten Schichten nicht gerade und die Wand bekommt eine “Sägeverzahnung” sowohl innen als auch außen. Dies kann durch die Schleifung der oberen Steinschichten behoben werden, allerdings gehört hierfür auch eine gewisse Erfahrung bei der Bearbeitung, um die Porenbeton Steine nicht noch schiefer werden zu lassen.
Nach der Bearbeitung der Porenbeton Steine, wird die geschliffene Oberfläche mit einem Handfeger gereinigt. Die erste Schicht sollte auch gleichzeitig die Ausgleichsschicht bilden. Das bedeutet, das nach Errichtung der ersten Porenbeton Schicht, die verbleibenden Porenbeton Schichten nicht mehr in der Höhe geschnitten werden müssen. Die erleichtert die Arbeit sehr, denn Sie müssen die Porenbeton Steine Ihres Fertighauses nicht mehr auf dem Maurergerüst bearbeiten. Die Schichtenhöhe muss trotzdem nach jeder 3-4 Schicht kontrolliert werden, um die Genauigkeit der letzten Schicht, auf dem die Decke aufgelegt wird, zu gewährleisten. Wenn Sie ein massives Fertighaus aus Porenbeton selber bauen wollen, müssen trotz der leichten Verarbeitkeit des Baumaterials, verschiedene Verarbeitungsmethoden beachtet werden.
Vermeidung von Bauschäden am Rohbau
Auf dieser Seite wollen wir auf die Vermeidung von Bauschäden beim Rohbau eines Hauses eingehen. Bauschäden müssen unterteilt werden in verschiedenen Kategorien. Ein Bauschaden das über Jahrzehnte entstanden ist kann mit einem Schaden an einem Neubau nicht verglichen werden. Bauschäden an neuen Gebäuden sind meistens auf unfachmänische Ausführung zurückzuführen. Bei alten Gebäuden allerdings sieht die Sachlage anders aus. Hier haben die Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen und andere Ansprüche im Bereich der Bauausführungen zu diesen Schäden geführt. Die Technologie im Bereich der Bauwerks- abdichtung und des Wärmeschutzes waren (zum Teil) noch nicht so weit fortgeschritten wie in der heutigen Zeit. Kelleraußenwände aus Sandstein sind äußerst anfällig auf Feuchtigkeit. Diese saugen sich regelrecht über die Jahrzehnte mit Wasser voll und verursachen nach entsprechender Sättigung diverse Bauschäden. Einen weiteren Bauschaden verursachen Betonaußenwände im Bodenbereich die nicht aus Wasserundurchlässigem Beton hergestellt wurden. Die Mischungsverhältnisse von Kies, Sand und Zement dieser Betonaußenwände, entsprachen ebenfalls nicht dem heutigem Standart. Aus diesem Grund kann man hierbei ebenfalls Ausblühungen bei erdberührenden Bauteilen vorfinden. Waagrechte Isolierungen gegen aufsteigende Feuchtigkeit wurden zu Teil ebenfalls nur spärlich hergestellt.

Ein weiterer Schadenspunkt bei älteren Gebäuden ist im Bereich der Entwässerungsleitungen, sowohl im Gebäude als auch außerhalb zu suchen. Fallleitungen aus Gußeisen verwittern mit der Zeit durch agressivem chemischem Angriff. Bei Grundleitungen aus Steinzeug oder Ton bilden Setzungen der umgebenen Erde, in dem die Rohre über Jahrzehnte eingebettet sind und die Verbindungspunkte der einzelnen Rohre den Schwachpunkt. Die Rohrmuffen, also die Verbindungsstellen der Rohre, wurden mit Teerstricken abgedichtet. Diese werden mit der Zeit starr und lassen keine Bewegung der Verbindungsstellen zu. Sollte jetzt, aus irgendeinem Grund, die Leitung in Bewegung kommen, können diese Verbindungen nicht flexibel reagieren und, im schlechtesten Fall, brechen Sie. In dieser Situation tritt Wasser aus der Bruchstelle und unterspült die Leitung oder sucht sich den einfachsten Weg, welcher meisten zum Haus führt. Dieser Bauschaden ist in erster Linie von der Bodenbeschaffenheit und den Bodenschichten abhängig.
Des Weiteren können bei älteren Häusern Bauschäden durch unsachgemäße Verlegung der Grundleitungen entstehen. Die Umpolsterung der Grundleitungen mit feiem Sand wurde früher vernachlässigt und die Grundleitungen wurden einfach auf dem harten (meistens mit Bauschutt) durchsetztem Boden verlegt. Der Bauschaden tritt erst nach Jahren auf.
Ein Haus selber bauen und umbauen (Rohbau)
Wenn man vor hat ein Haus selber zu bauen, und hierbei verstehe ich auch die Umbauarbeiten, Schalung von Treppen, Unterzüge selber schalen usw., muss der Bauherr eine Aufmerksamkeit in erster Linie, bevor überhaupt ein Stein bewegt worden wäre, auf die Tragwerkskonstruktion des Hauses legen. Bei Umbauarbeiten an vorhandenen Gebäuden, wenn man das Haus selber umbauen möchte umso mehr, denn hier sind die Fehlerquellen manchmal sehr versteckt und nicht eindeutig zu erkennen. Dies beginnt beim Betonfundament, geht über die Betonplatte oder Holzbalkendecke des Erdgeschosses bis zu dem Punkt, wo der Hausherr seine eigene Treppe bauen bzw. schalen möchte. Die tragende Konstruktion muss bei jeder Baumaßnahme aufmerksam betrachtet und analysiert werden. Besonders schwierig gestaltet sich die Analyse einer Umbauarbeit eines Hauses dann, wenn tragende Hauswände nicht eindeutig zu identifizieren sind.
Hierbei müssen vorhandener Putz solange abgeschlagen werden, bis sich die Tragwerkskonstruktion erkennen lässt. Für Abbrucharbeiten gilt als Grundregel: zuerst muss der Verlauf des Kamins des Gebäudes klar zu erkennen sein. Dies geht am besten von oben, also von Speicher aus. Hierbei wird der Verlauf des Kamins bis zum Kellergeschoss verfolgt und auf einer kleinen Skizze festgehalten. Ebenso verhält es sich mit Wohnungswänden. Hier werden die Wände in Tragwände und einfache Trennwände eingeteilt. Feste Regeln gibt es hierbei leider nicht, da früher bei Wohnungstrennwänden zum Teil auch 12 cm starke Wände als tragende Elemente ausgebildet wurden. Die tragenden Holzbalken einer Holzbalkendecke wurden auf diesen Wänden gestoßen. Beim Haus selber bauen bedeutet dies für den Bauherren, dass vor Abbrucharbeiten die Wand zu begutachten ist. Das wird unter anderem dadurch erreicht, indem im nächsten Geschoss kontrolliert wird, ob sich eine Wand auf der abzubrechenden Wand befindet. Es sollte auch kontrolliert werden, ob sich Balken auf der abzubrechenden Wand stoßen. Um dies festzustellen, wird der Stoß zwischen der aufgehenden Wand und der Decke, mit einem Hammer, aufgeschlagen. Wenn sich die Balken in diesem Punkt nicht stoßen bedeutet dies aber noch nicht, das es sich hierbei um eine reine Trennwand handelt. Ausschlaggebend ist immer die Situation oberhalb dieser Wand.
Bei Abbrucharbeiten beim Hausumbau, wenn man ein Haus selber bauen will, ist in jedem Fall eine ausreichende Abstützungsmaßnahme vorzusehen. Dies beginnt im Kellergeschoss und zieht sich bis zu dem Geschoss, indem die Wand verändert werden muss. Bei Holzbalkendecken muss sowohl auf den Boden wie auch direkt unter den tragenden Holzbalken der Geschossdecke ein Kantholz oder eine Stahlschiene mit Stahlsprießen fixiert werden. Hier sollte noch erwähnt werden, dass diese Stützkonstruktion gegen umkippen zu sichern ist.
Bei tragenden Hausinnenwänden muss diese Stützkonstruktion jeweils links und auch rechts von der abzubrechenden Wand erstellt werden. Anschließend wird mit kurzen Kanthölzern eine Verbindung zwischen diesen Stützkonstruktionen hergestellt. Auf diesen kurzen Kanthölzern wird das Gewicht der oberen Wand abgefangen. Ein wichtiger Hinweis wäre beim Hausumbau noch zu bemerken. Die Qualität des Betons aus früherer Zeit, ist in den wenigsten Fällen mit der heutigen Betonqualität zu vergleichen. Das bedeutet folgendes: die Belastbarkeit des Betons ist bei weitem nicht so hoch wie es heutzutage die Regel ist.
Hohe Belastungen durch verschiedene Abfangungsmaßnahmen beim ” www.haus-selbstgebaut.de“ oder Umbauen kann man diesen Betonen nicht zumuten. Eine 16cm dicke Betondecke heutzutage ist, unter verschiedenen statischen Gesichtspunkten betrachtet, um das Doppelte oder dreifache belastungsfähiger. Durch diverse und natürlich verständliche Sparmaßnahmen standen in den fünfziger Jahren den Leuten Bindemittel wie z.B. Zement nur eingeschränkt zur Verfügung. Dies machte sich auch in der Leistungsfähigkeit des Betons bemerkbar. Natürlich lässt sich dieses auch wieder nicht verallgemeinern. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, müssen vor massiven Eingriffen in die Konstruktion diese wie am Anfang erwähnt genauestens überprüft werden.

Besondere Vorsicht sollte man auch bei der Veränderung von Gewölbekellern walten lassen. Hierbei ist das Gefüge auf keinen Fall zu verletzten. Ganz besonders gilt dieses bei gemauerten Gewölbekellern. Bei Verletzung des Mauerverbandes im Gewölbebereich droht Einsturzgefahr. Bei Änderungen an der Konstruktion von Gewölben, sollte auf jeden Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden.
Um einen Einblick in die Ausführung diverse Schalungs-, Armierungs- und Rohbauarbeiten in Eigenleistung zu bekommen, besuchen Sie bitte die Webseite „www.haus-selbstgebaut.de“. Hier erhalten Sie eine Lektüre, die für Bauherren konzipiert wurde welche Ihr Haus selber bauen und ihre Eigenleistung in die Rohbauarbeiten einfließen lassen möchten.
Schalung der Bodenplatte
Wenn Sie ein Haus selber bauen und die Schalung einer Bodenplatte in Eigenleistung errichten wollen, sind uns verschiedene Möglichkeiten für die Ausführung der Bodenplattenschalung gegeben. Aber als aller erstes müssen wir die Art der Bodenplatte definieren. Hierbei sind verschiedene Variationen vorhanden. Auf der einen Seite haben wir eine Bodenplatte die ohne Fundamente auskommt. Auf der anderen Seite ist die Bodenplatte die für Ihre Funktion Streifenfundamente benötigt. Hier werden für alle wichtigen und tragenden Wände und Bauteile Fundamenten in entsprechender Abmessung eingebaut. Die Abmessungen von Fundamenten wird uns vom Statiker vorgegeben und ist von der Bodenbeschaffenheit, Wasserstand etc. abhängig. An diesen Anleitungen müssen wir uns strickt halten, obgleich hierbei zum Teil 2-Fache Sicherheitsfaktoren eingerechnet sind. Bevor wir allerdings anfangen die Bodenplatte einzuschalen, sollten die Voraussetzungen für die Schalarbeiten der Bodenplatte gegeben sein.

1. Ist das Schnurgerüst ordnungsgemäß aufgestellt?
2. Haben wir feste Orientierungspunkte nach denen geschalt werden kann?
3. Welche Bodenbeschaffenheit ist vorhanden (bei rein Sandigem Boden sollte der Aushub, Armierung und das Betonieren der Fundamente Hand in Hand gehen: Exakte Organisation)?
4. Sind alle Materialien für die Schalungsarbeiten vorhanden?
5. Stromanschluss etc.
Dies sind die Grundüberlegungen die wir uns vor beginn der Arbeiten stellen müssen. Wenn alle Faktoren erfüllt sind, können wir an die eigenliche Schalung der Bodenplatte gehen. Wenn Sie die Schalung der Bodenplatte in Eigenleistung erstellen möchten, können viele Arbeiten alleine durchgeführt werden. Allerdings bei der Armierung der Bodenplatte werden Sie in jedem Fall Hilfe benötigen. Für weiter Informationen bitte ich Sie die Seite www.haus-selbstgebaut.de aufzusuchen. Dort können Sie in einem eBook die Vorgehensweise für die Schalung einer Bodenplatte erfahren. Auf dieser Webseite werden wir demnächst eine Seite für die Erstellung einer Bodenplatte einrichten.










